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Aktuelles

Ameis - ein gefährliches Pflaster

Ameis - ein gefährliches Pflaster

In der Dreikönigsnacht des Jahres 1865 passierte in Ameis ein abscheulicher Doppelmord > Link zu unserer Story "Kriminalfall in Ameis".
Doch auch schon im Oktober 1863 war auf dem Feldweg zwischen Ameis und Waltersdorf ein grausiger Mord passiert. Hier der neu entdeckte Zeitungsbericht vom 06.10.1863 in der Wiener Zeitung "Fremden-Blatt" in lesbarer Reinschrift.

"Auf dem Wege zwischen Ameis und Waltersdorf bei Mistelbach wurde ein 70jähriger Bauer aus dem letzteren Ort von einem Manne aus Ameis in der Abendstunde meuchlerisch überfallen und mit Schlägen und Messerstichen derart misshandelt, dass er bewusstlos zusammenstürzte. Der Thäter eilte davon, kehrte aber alsbald wieder zurück, als er den Todtgeglaubten um Hilfe rufen hörte, versetzte dem Unglücklichen noch einige Schnittwunden am Halse, worauf dieser röchelnd den Geist aufgab.
Doch der flüchtige Mörder wurde aus der Ferne bemerkt und erkannt, und kaum in seiner Wohnung zu Ameis angekommen, verhaftet und dem Gerichte überliefert. Bereits hat der Mörder sein Verbrechen reumüthig eingestanden. Als Grund dieser Schreckensthat gibt er Rache an, die er an dem Greise üben wollte, weil dieser ihn mehrmals bei seiner Wilddieberei denunziert habe und er deshalb einigemale abgestraft worden sei. Übrigens war der gemordete Greis ebenso allgemein geachtet wie der Mörder von Jedermann gefürchtet war."

> Link zum Original-Zeitungsbericht (der rot umrahmte Bericht findet sich auf Seite 2).



Neu entdeckte Ameiser Ansichtskarte

Neu entdeckte Ameiser Ansichtskarte

Alte Ansichtskarten von Ameis gibt es einige schöne Exemplare. Dieses uns bisher nicht bekannte besonders schöne Stück, das Ameis in der Zeit rund um den 1. Weltkrieg zeigt, wurde uns von der Familie H. und F. Schmidt zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank.
Die Karte zeigt das Ameiser Ziegelwerk (eröffnet im Jahr 1899), den Ameiser Bahnhof (eröffnet 1888), sowie die Obere Hauptstraße mit Blick von der Schule in Richtung Kirche. > Bild vergrößern.


Bahnhof Ameis auf alter Ansichtskarte

Bahnhof Ameis auf alter Ansichtskarte

Dieser Ausschnitt einer alten Ansichtskarte zeigt uns den Ameiser Bahnhof in der Zeit um den 1. Weltkrieg (Ansichtskarte von der Familie H. und F. Schmidt). Nach erfolgter Renovierung stellen wir in den nächsten Tagen die sensationelle und bisher nicht bekannte Ansichtskarte vor.


Vor 150 Jahren: Als die Eisenbahn kam ...

Vor 150 Jahren: Als die Eisenbahn kam ...

Am 24. November 1870, also vor fast genau 150 Jahren, fuhr der erste Zug auf der nach achtjähriger Bauzeit eröffneten Bahn von Wien in Richtung Brünn. Für unsere Region begann ein neues Zeitalter. 1888 war auch Ameis dran, auf der Bahn von Enzersdorf nach Poysdorf wurde der Betrieb aufgenommen.
Es war eine aufregende Zeit der Veränderung und des Aufbruches. Nicht alle waren mit der Modernisierung einverstanden. Aber die Mehrheit war vom Fortschritt überzeugt und viele profitierten von den vielen Arbeitern, die beim Bahnbau und später bei der Bahn beschäftigt waren.
Der Poysdorfer Franz Thiel veröffentlichte am Jahr 1927 in der Zeitschrift "Deutsche Heimat" einen soeben wieder entdeckten Beitrag zur Entstehung der Bahnen, in dem er die Geschehnisse, die Ängste der Einen und die Zuversicht der Anderen und schließlich den Aufschwung in unserer Region in der Zeit des Bahnbaues beschrieb. Ein tolles zeitgeschichtliches Dokument. > Hier kannst du es nachlesen.



Vor den Vorhang: Hochwertige Lebensmittel aus unserer Region

Vor den Vorhang: Hochwertige Lebensmittel aus unserer Region

Mit Beginn der Pandemie wurde uns allen so richtig bewusst, wie wichtig es ist, vor Ort qualitativ hochwertig Lebensmittel beziehen zu können. Seit damals sind die bäuerlichen Selbstvermarkter als verlässliche Bezugsquelle für eine Vielzahl an regionalen Nahrungsmitteln in den Fokus gerückt.
Um uns Konsumenten einen Überblick über das Schmankerl-Paradies an Angeboten und gleichzeitig den bäuerlichen Betrieben eine Plattform für ihre Vermarktung zu bieten, wurde ein Katalog gedruckt, in dem auch Anbieter unserer Gemeinde ihre Köstlichkeiten prästentieren.
> Hier geht's direkt zum Online-Blätterkatalog der Landwirtschaftskammer. Viel Spaß beim blättern.


Stürmische Zeiten

Stürmische Zeiten

Foto oben: Gewitter über Staatz, Foto vom Feldweg Ameis-Waltersdorf am 22.04.2014, JÖ

Der Klimawandel beschert uns immer wärmere Winter und immer heißere Sommer. Das Wetter ist unberechenbar. Jahrhundertereignisse werden alltäglich.
Aber auch in der Vergangenheit gab es wettermäßig immer wieder kräftige Ausreißer, was ein Blick in die Chroniken der umliegenden Orte beweist:
1172 war ein sehr milder Winter, im Februar hatten die Vögel schon Junge.
1186 blühten die Bäume schon im Dezember und Jänner, Ende Mai war die Ernte.
1238 war ein sehr früher Winter: Die Weintrauben wurden unter dem Schnee gelesen.
1268 badeten die Kinder zu Weihnachten im Freien und die Veilchen blühten.
1304 war ein so trockener Sommer, dass man die Donau an vielen Stellen durchwaten konnte.
1328 blühten zu Weihnachten die Obstbäume, im Mai begann die Ernte.
1378 war der Winter so streng, dass ein Großteil der Weinstöcke erfror.
1403 wurde das Getreide durch den milden Winter schon im April geschnitten, die Bäume trugen zweimal Obst.
1473 herrsche eine so große Hitze, dass zu Ostern das Getreide blühte.
1506 lag noch Ende Juni der Schnee fußhoch.
1540 regnete es vom 1. Februar bis 29. Juli nur einmal. Es war ein heißer trockener Sommer.
1559 konnten die Leute nach Weihnachten den Hafer säen.
1638 herrschte eine große Dürre, es mangelte an Futter und Getreide, die Bauern mussten das Vieh verkauften.
1709 war so viel Schnee, "dass die Leuth nicht einer zum anderen komen konten".
1733 herrschte während des Sommers große Kälte. Es gab keinen Wein.
1741 war schon am 17. August "Reif und Gefrier".
1821 war "der kälteste Sommer seit Menschengedenken".
Auch solche wunderbaren Sonnenuntergänge hat es aller Wahrscheinlichkeit nach auch in der Vergangenheit gegeben: Ameis Obere Hauptstraße Richtung Staatz am 11.09.2018, JÖ



Ostern: Der Ostermontag

Ostern: Der Ostermontag

Am dritten Tag nach der Kreuzigung Jesu machen sich zwei Jünger auf den Weg nach Hause nach Emmaus. Unterwegs begegnen sie einem Mann, der sich ihnen anschließt. Traurig erzählen sie dem Fremden, dass Jesus am Kreuz sterben musste. "Wir hatten gehofft, dass er ein mächtiger König wird und alle Menschen rettet". Sie erzählen von den wunderbaren Dingen, die er vollbracht hat und auch davon, dass Jesus aus seinem Grab verschwunden ist.
Nach ihrer Erzählung meint der Fremde mit tröstenden Worten: "Seid nicht so verwundert. Alles ist doch so gekommen, wie Gott es gewollt hat. So steht es in den Schriften der Propheten."
In Emmaus angekommen laden sie den Mann noch zum Essen ein. Als er am Tisch das Brot bricht, erkennen sie Jesus, der aber vor ihren Augen verschwindet. Sie erkennen, dass Jesus wirklich auferstanden ist und kehren umgehend nach Jerusalem zurück um den dort noch versammelten Jüngern von ihrer wunderbaren Begegnung zu erzählen.
In Ameis wird dem Emmausgang von einigen noch mit einem Fußmarsch zur Heiligen Messe in der Föllimer Kirche gedacht.


Osterratschen 2021

Osterratschen 2021

Karfreitag in aller Herrgottsfrüh zu Hause im warmen Bett. Plötzlich von draußen her ein Knattern und Rattern. "Ostern, klar, die Ratscherkinder". Für einen sehr kurzen aber wundervollen Moment ist alles so normal, als ob es Corona nicht geben würde.
Ostern 2021 war für viele eine besondere Herausforderung. Nach mehr als einem Jahr Pandemie und nicht wirklich einem Ende in Sicht können sich viele die Normalität mit unbeschwert herzlichen Begegnungen gar nicht mehr richtig vorstellen.
Mit ihrem wundervollen Einsatz unter Einhaltung aller Vorgaben und unter aller gebotener Vorsicht haben die Ratscherkinder unser Herz erfreut. Danke!!!


Fotos: Renate S.


Ostern - Karsamstag

Ostern - Karsamstag

Der Karsamstag ist ein stiller Tag. Wie am Karfreitag gehen die Kinder mit Ratschen durch die Straßen und erinnern an die Gebetszeiten. Es ist der Tag der Grabesruhe, die Trauer über den Tod Jesu am Kreuz steht im Vordergrund. Es wird noch gefastet, die Fastenzeit endet mit Beginn der Feier der Osternacht. An diesem Tag der Stille und Besinnung werden auch die letzten Vorbereitungen für das Osterfest getroffen. Die Wohnung wird auf Hochglanz gebracht, es werden Ostereier gefärbt und Osterlämmer gebacken.
Gleich nach Einbruch der Dunkelheit wird bei uns die Auferstehung gefeiert. Bei der wichtigsten Messfeier im Kirchenjahr wird der Auferstehung Jesu Christi von den Toten als Fundament des christlichen Glaubens gedacht.
Vor der Kirche wird ein Osterfeuer entfacht und gesegnet. Mit dem Feuer wird die Osterkerze entzündet. Nach dem Einzug in die dunkle Kirche unter dem dreimaligen Ruf "Lumen Christi" (Licht Christi) entzünden die Gläubigen ihre Kerzen an der Osterkerze. Während des aus sieben Lesungen bestehende Wortgottesdienstes, bei der Weihe des Taufwassers und der Erneuerung des Taufversprechens sowie bei der abschließenden Eucharistiefeier kommt die gesamte Pracht und Glorie einschließlich der aus Rom zurückgekehrten Kirchenglocken nach der langen Fastenzeit wieder zurück in die Kirche.
> Link zu "Ratschen zur Pumpermettn"
> Link zu "Bitt um a rots Oa" - Ameiser Brauchtum im Landesmuseum"
J.Öfferl, 28.03.2021


SISTER ACT auf Sommer 2022 VERSCHOBEN!

SISTER ACT auf Sommer 2022 VERSCHOBEN!

Aufgrund der aktuell leider noch immer ungewissen Situation bezüglich Veranstaltungen im Juli und August 2021 muss die Felsenbühne Staatz die Produktionen SISTER ACT neuerlich auf das Jahr 2022 verschieben. Mehr Infos auf der HP der > Felsenbühne.


Ostern - Karfreitag

Ostern - Karfreitag

Der Karfreitag gilt als Höhepunkt der Fastenzeit und ist gleichzeitig der erste der drei wichtigsten Tage im Kirchenjahr. Der Name stammt von althochdeutsch kara (= trauern).
Traditionell wird an diesem Tag auf den Verzehr von Fleisch verzichtet. Dafür steht einem alten christlichen Brauch zufolge Fisch auf dem Speiseplan vieler Haushalte. Die Ratscher sind in den Orten unterwegs, um die nach Rom geflogenen Kirchenglocken zu ersetzten. Auch die kleinen Glöckchen in der Kirche sind verstummt. Die Ministranten läuten nicht mehr, sie klappern. Der Altar ist mit einem schlichten Fastentuch verhüllt und Kreuze sind verhangen. In den Kirchen erlischt am Karfreitag das ewige Licht und der Altarschmuck wie Kerzen oder Blumen werden entfernt.
An diesem Tag gedenken wir der Kreuzigung Jesu Christi.
J.Öfferl, 28.03.2021


Ostern - Gründonnerstag

Ostern - Gründonnerstag

Die Osterwoche ist voller Tradition und Brauchtum. Während die oft jahrhundertealten Osterbräuche in den größeren Städten längst in Vergessenheit geraten sind, haben sich diese speziell im Weinviertel bis heute erhalten. Dazu gehören das Osterratschen ebenso wie das kunstvolle bemalen der Ostereier oder das Spinatessen am Gründonnerstag.
Der Name "Gründonnerstag" soll sich vom Wort "greinen" (= "weinen") ableiten und an den Verrat durch Judas und die Verhaftung von Jesus nach dem Letzten Abendmahl erinnern. Eine andere Erklärung führt den Namen auf die liturgische Farbe grün zurück, wieder eine andere auf den ursprünglich Brauch, zum Frühlingsbeginn grüne Speisen zu essen.
Während der Gründonnerstagsmesse "Feier vom letzten Abendmahl" werden die Glocken mit einem grandiosen Geläut zu ihrem Flug nach Rom verabschiedet. Am Karfreitag und Karsamstag übernehmen - normalerweise - die Ratscherkinder die Aufgaben der Kirchenglocken. Am Ostersonntag kehren die Glocken schließlich wieder zurück.
In Rom wäscht der Papst in Erinnerung an das Letzte Abendmahl, bei dem Jesus Christus den zwölf Aposteln die Füße wusch, bei der Abendmahlsmesse zwölf Priestern die Füße.
J.Öfferl, 09.04.2020


"Bitt um a rots Oa" - Ameiser Brauchtum im Landesmuseum

 "Bitt um a rots Oa" - Ameiser Brauchtum im Landesmuseum

Rund um Ostern gibt es viel Brauchtum. Vieles davon ist heute schon in Vergessenheit geraten. Manche Bräuche waren weit verbreitet, andere hingegen nur in in wenigen Orten bekannt. Auch in Ameis gab es einen ganz speziellen Osterbrauch.
Das "Bittn um a rots Oa" der Kinder am Ostersonntag bei der Oma kennt ein jeder. Das Eierholen der Burschen bei den Mädchen im Dorf dagegen ist ein spezieller Ameiser Brauch, den es auch bei uns schon lange nicht mehr gibt.
"Seit 1950 ist der Brauch des Eierholens in Ameis abgekommen. Vorher gingen die Burschen in Gruppen zu drei oder vier zu den Mädchen. Jeder Bursch besuchte jedes Mädchen, keines wurde vergessen. Die Eier wurden ´simperlweis´ aufteilt". ´Der, den was recht gern ghâbt hât, hât a gschriebans kriagt´. ...."
Dies ist ein kurzer Auszug aus dem 1975 erschienen Buch "Ostern in Niederösterreich" von Werner Galler. Er beschreibt, wie genau der Brauch "Bitten um a rots Oa" ging, welcher Bursche welches Mädl besuchen durfte und was auf den Eiern so alles geschrieben stand. Das Brauchtum in Ameis wird ganz besonders erwähnt.
Als Quelle für die Details aus Ameis ist "Gewährsmann Eduard Partik, 1967" angegeben. Das Buch aus der "Wissenschaftliche Schriftenreihe NÖ" liegt im Niederösterreichischen Landesmuseum auf.
> Und DU kannst es hier nachlesen!
J.Öfferl, 28.03.2021


Ostern: Palmsonntag

Ostern: Palmsonntag

Am Palmsonntag wird der triumphale Einzug von Jesus in Jerusalem gefeiert. Jesus ritt auf einem Esel in die Heilige Stadt und wurde von glücklichen Menschen empfangen. Sie sahen in ihm den Messias und Retter. Sie breiteten ihre Umhänge auf der Straße aus, begrüßten Jesus mit den Worten "Hosanna" und streuten Palmenzweige vor seine Füße.

Palmen galten als heilige Bäume. Sie sind das Symbol der Märtyrer und gelten als Sinnbild des Lebens und des Sieges. Bis heute werden Palmenzweige bei Gottesdiensten und Prozessionen am Palmsonntag eingesetzt.

Bei uns gibt es den Brauch, dass ein Strauß Palmkätzchen zur Weihe in die Kirche gebracht wird. Die geweihten Palmzweige werden mit nach Hause genommen oder zu Verwandten und Bekannten gebracht. Dort werden sie hinter Kruzifixe oder Spiegel gesteckt und sollen die Menschen segnen und vor Blitz und Hagel schützen. Sie werden oft im Osterfeuer oder erst im Jahr darauf am Aschermittwoch verbrannt. Die Asche wird in einigen Regionen auch für das Aschekreuz verwendet.
J.Öfferl, 28.03.2021


Corona-Teststraße nun auch in unserer Gemeinde

Corona-Teststraße nun auch in unserer Gemeinde


Teststraßen mittlerweile in 20 Orten

Teststraßen mittlerweile in 20 Orten

Solange die Bevölkerung nicht halbwegs durchgeimpft ist, wird das regelmäßige Testen die einzige Möglichkeit sein, gemeinsam ein halbwegs sicheres und normales Leben führen zu können.
Ab sofort kann man sich in unserem Bezirk täglich gratis testen lassen: In aktuell 20 Orten unseres Bezirkes sind mittlerweile Teststraßen eingerichtet. Die Adressen und Termine findest du > hier.
ACHTUNG!
Über die im Kalender veröffentlichten Termine hinaus gibt es in Poysdorf weitere regelmäßige Testungen an Montagen und Donnerstagen:
> Link zu den erweiterten Testterminen in Poysdorf
Ebenso werden in Laa zusätzliche Test-Termine angeboten:
> Link zu den erweiterten Testterminen in Laa

Bitte beachten: Aufgrund des großen Andranges ist mit Wartezeiten zu rechnen!


Beim Steyrer Hintaus - Teil 2

Beim Steyrer Hintaus - Teil 2

Ein großer Teil des Dorflebens spielte sich früher im Hintaus, dem Lebensbereich zwischen Stadel und Küchengarten, ab.
Hintaus beim Steyrer war in den 1970ern einer der beliebtesten Treffpunkte einer ganzen Bubengeneration. Speziell im Sommer in den großen Ferien war da immer was los. "Unsere Fahrräder, die meisten waren zusammengeflickte 'oide Godan', lagen kreuz und quer im Gras neben einem kleinen Kellerhügel. Wir Buben saßen oben drauf auf dem "Pforrakappl", ließen die Füße hinunter baumeln und heckten Streiche aus." Hier sind einige davon.

Schwingen wie Tarzan
Gleich links neben dem kleinen Kellerhügel gab es eine irdene Silogrube. Daneben stand ein riesiger Nussbaum. An einem dicken Ast, der hoch oben weit über die Silogrube ragte, war ein langes Seil befestigt, an dem sich die Buben festhielten und in Tarzan-Manier vom Kellerhügel über die Grube schwangen. Da gehörte schon einiges an Mut dazu. Wenn dann noch in der Silogrube die "Ahn" mit ihren nach oben gerichteten Spitzen abgestellt stand und wir uns darüber hinweg schwangen, war das nix mehr für Hosenscheißer. Aber wer wollte schon feig sein?

Sommerbad
Nicht weit vom Kellerhügel lag eine betonierte Silogrube. Wenn die Sommerhitze so richtig unausstehlich war, kam es vor, dass man in die leere Futtergrube mit dem Feuerwehrschlauch Wasser einließ. Sobald der Schlauch ausgerollt war und sich die Grube mit Wasser zu füllen begann, füllte sie sich auch mit Kindern. Am Ende stand das Wasser zwar maximal einen halben Meter hoch und es war so sauber wie eine von Wildschweindln aufgewühlte Schlammlacke, dennoch hatten alle ihren Spass. Besonders dann, wenn die Ersten anfingen, mit Kotpatzln zu werfen.

Mutprobe
Ganz in der Nähe befand sich ein Stadl, in dem ein Laufstall voll mit Jungstieren eingerichtet war. An sich waren die Rindviecher eh ganz friedlich - wenn man sie in Ruhe ließ. Man erzählt sich, dass hin und wieder Buben damit ihren Mut beweisen wollten, indem sie den Stall zwischen den leicht reizbaren Jungstieren im Slalom-Lauf durchquerten. Wollte einer besonders mutig sein, musste er dabei einem vorher bestimmten Jungstier einen Klaps auf den Hintern geben. Wer da schnell laufen konnte, war klar im Vorteil .... 😊


Beim Steyrer Hintaus - Teil 3: Jetzt mit Fortsetzung :-)

Beim Steyrer Hintaus - Teil 3: Jetzt mit Fortsetzung :-)

Hintaus-Geschichten gibt es zur Genüge. Nur erzählt müssen sie werden, damit sie nicht verloren gehen. Wer also so eine Geschichte parat hat: Bitte aufschreiben und an uns übermitteln. Hier ein Beispiel einer Hintausgeschichte, wie sie sich in den 1979er-Jahren tatsächlich zugetragen hat:

Hähnchen am Grill
Als wir Buben dann schon Männer waren - also so mit 16 - und mit den 6 Moped-PS unter dem Hintern endlich stark und unendlich frei, hatten wir die besten guten Ideen. Um vier Uhr früh nach einer langen Disco-Nacht voller mehr oder weniger erfolgreicher Anbagger-Versuche hatten wir ordentlich Appetit. Eine Grillerei bei Sonnenaufgang konnte da nicht ganz verkehrt sein.
Einer holte von zu Hause Brot, der Andere aus seinem Hasenstall ein Kaninchen und noch Einer wollte aus dem Hühnerstall seiner Eltern ein nettes, fettes Hühnchen besorgen.
Große Hände und einen festen Griff hatte unser nicht genannter Kollege schon immer. Daher fiel es zuerst gar nicht auf, dass er aus der gackernden und flatternden Schar mit einmal Zupacken gleich zwei Hühnchen am Hals erwischt hatte. Zu seiner Entlastung sei angemerkt, dass es damals noch keine Handys zur Beleuchtung gab und es daher im dunklen Hühnerstall recht unübersichtlich zugegangen ist.
Über dem Lagerfeuer drehten sich schließlich der Hase und die inzwischen auch abgemurksten Grillhühnchen fein am Spieß. So ein Festessen bei Sonnenaufgang im Sommer auf einem gemütlichen Platzl in der Rosengasse muss man einmal erlebt haben.
Fortsetzung
So idyllisch hätte die Geschichte enden können. Doch leider war es nicht so, wie sich ein damals Beteiligter noch erinnern kann und uns seine Version des Endes der Geschichte erzählt:
Über dem Lagerfeuer drehten sich der Hase und die Hendln fein am Spieß. Sie dufteten großartig und der Hunger wurde immer größer. Eine Stunde. Zwei Stunden. Drei Stunden, doch die Hühner blieben standhaft zäh wie Leder. Längst schon war die Sonne aufgegangen und mit Herrn Datschetzky war der erste "Köllamaun" mit seinem orangenen Traktor an uns vorbei getuckert. Wir gaben auf und trabten halblustig und mit knurrendem Magen nach Hause. Erst später stellte sich heraus, was passiert war: Unser Hühnerfreund hat im Hühnerstall nicht die saftigen jungen Hähnchen gestipitzt, sondern zwei uralte "zache" Suppenhühner erwischt.


Neues FF-Kommando

Neues FF-Kommando

Hans Steyrer, der sich bei der am 6. Jänner 2020 stattgefundenen Neuwahl des Kommandos der FF Ameis nicht mehr zur Verfügung stellte, kann auf 17 verdienstvolle Jahre als FF-Kommandant zurückblicken. Ein herzliches Dankeschön an Johann für seinen unermüdlichen Einsatz für unsere Sicherheit.
Bei der Neuwahl wurde Dieter Neydharth zum neuen FF-Kommandanten gewählt. Er ist damit der zehnte Kommandant in der Geschichte der FF Ameis.
1898 - 1921 > Franz Rieder
1921 - 1940 > Michael Steingassner
1940 - 1948 > Franz Rieder
1948 - 1956 > Peter Gebauer
1956 - 1960 > Georg Bauer
1960 - 1973 > Alfred Wurm
1973 - 1991 > Rudolf Lenk
1991 - 2004 > Josef Schodl
2004 - 2021 > Johann Steyrer
ab 2021: Dieter Neydharth.
Wir gratulieren herzlich und wünschen Dieter und seinem Team viel Erfolg.
> Alle Infos gibt's auf der HP unserer FF Ameis.


Tolle Ansichtskarte - Der Angriff der Schweden

Tolle Ansichtskarte - Der Angriff der Schweden

Ansichtskarte und gleichzeitig Werbung für das Staatzer Heimatbuch von Georg Markl. Entstehung der Ansichtskarte ca. 1930.
Motiv
Abbildung des Angriffes der Schweden auf Staatz (1645). Die Zeichnung von Georg Matthäus Vischer (1628-1696) entstand im Jahre 1672. Aus dem Atlas van der Hemm, Amsterdam 1662. Das Original befindet sich in der Nationalbibliothek in Wien.
Diese tolle Ansichtskarte wurde von E. u. A. Hiller aus Ameis zur Verfügung gestellt.
> zur Vergrößerung
Details im Bild
In der Mitte des Hintergrundes die brennende Bergfeste Staatz. Im Vordergrund die Beschießung vom Auberg aus. Links vorne schwedische Reiter mit Feuerflinten, die sogenannten Musketiere (Flintenschützen) mit ihren Stulpstiefeln und Schlapphüten mit Feder.
In der Mitte ein teilweise gepanzerte Hellebardenträger, daneben ein ungepanzerter Hellebardenträger mit Stulpstiefeln und ein grobes Geschütz, das Kugeln bis zu ca. 6 kg warf. Links davon ein Pulverfass, rechts Kanonenkugeln. Daneben Geschütze mit schützenden Schanzkörben.
Auf der Straße links ein Schütze mit großem Gewehr, dass er wegen der Schwere auf eine gabelförmige Stütze legen musste. Auf der Straße marschierend ein Trupp gepanzerter Lanzenträger.
Ganz hinten die brennende Kirche von Wultendorf. Rechts der Pfarrhof und die Kirche brennend, davor der ehemalige Staatzer Friedhof, ganz rechts der ehemalige Staatzer Fischteich.


Achtung! Das Dorfwiazhaus bleibt vorerst geschlossen!

Aufgrund der aktuellen Corona-Situation
bleibt das Dorfwiazhaus bis auf weiteres geschlossen.


Ameis im Video

Ameis im Video

> Link zum Ameiser Image-Video.


Wann gab es in Ameis den kältesten Sommer aller Zeiten?

Wann gab es in Ameis den kältesten Sommer aller Zeiten?

Wann und von welchen wilden Kriegern wurde unser ehemaliger Nachbarort "Krotendorf" zerstört?
Was trieb König Ottokar von Böhmen in unser schönes "Ameisthal"?
Und hast du gewusst, dass unser Kirchenturm früher 2 Meter höher war?
Die spannenden Antworten, tausende Datails und viel Wissenswertes über unsere Heimat hat Oberschulrat Viktor Eder zusammengetragen und in der Chronik von Ameis verewigt.
Die Erstauflage aus dem Jahre 1987 ist schon lange vergriffen. Jetzt gibt's wieder die einmalige Chance, das Buch zu erwerben. Auch als ideales Geschenk! > Alle weiteren Infos gibt's hier!


Kellergassenführungen

Kellergassenführungen

Unsere Loahmgstettn ist eine der schönsten Kellergassen im Weinviertel, über die es so manches Wissenswerte zu entdecken gibt. Kellergassenführungen werden auf Anmeldung das ganze Jahr über angeboten.
Bitte um Voranmeldung bei ztihcsenarW ilU unter 05247954/660.


Unsere Pfarre im Internet

Unsere Pfarre im Internet

Auf der HP der Erzdiözese Wien wird unserer Pfarre sehr schön präsentiert: > Zur HP der Erzdiözese
Hier gibt's auch die Kontaktdaten und im > Kalender sogar die Termine der nächsten Gottesdienste.
Gerne stellen wir die Adresse unter "Ameis - Pfarre" in unserer Linksammlung zur Verfügung.



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