Aktuelles
 
Archiv
 
Schatzkisterl
 
Ameis
 
Brauchtum
 
Historisches
 
Chronik
 
Fotos & Videos
 
Termine
 
Links
Kontakt
 
Nächste Termine

>> 05.07.2020

Sportfest Wultendorf

Wultendorf, Sportplatz

>> 05.07.2020

Historische Bergwanderung - ABGESAGT!

Staatz, Schlosskeller

>> 10.07.2020

Feuerwehrfest in Staatz - ABGESAGT

Staatz, Felsenbühne

>> 11.07.2020

Feuerwehrfest in Staatz - ABGESAGT

Staatz, Felsenbühne

>> 12.07.2020

Feuerwehrfest in Staatz - ABGESAGT

Staatz, Felsenbühne

Aktuelles

Neustart im Ameiser Dorfladen

Neustart im Ameiser Dorfladen

Bild: Brigitte Steyrer übergibt ihrem Nachfolger Werner Svatunek den Ameiser Dorfladen.
Auf den Tag genau fünf Jahre lang, nämlich vom 01. Juli 2015 bis 30. Juni 2020 sicherten Brigitte und Johann Steyrer mit ihrem Dorfladen die Ameiser Nahversorgung und leisteten damit einen wichtigen Beitrag für unseren Ort. Dafür ein herzliches Dankeschön im Namen unserer Ameiser Dorfgemeinschaft.
Ein Danke an Johann und Brigitte auch dafür, dass sie mit Werner Svatunek einen tollen Mitarbeiter und nunmehr perfekten Nachfolger ins Geschäft holten, der geschäftstüchtig und immer gut gelaunt für seine Kunden ein wahrer Sonnenschein ist. Ein herzliches Dankeschön an Werner für seine Inititative, den Ameiser Dorfladen zu übernehmen. Wir wünschen viel Erfolg.
Für viele Ameiserinnen und Ameis bedeutet es ein großes Stück an Lebensqualität, sich im Ort auch ohne eigenes Fahrzeug selbst und unabhängig versorgen zu können. Deshalb ist heute ein guter Tag, ein guter Tag für unsere Dorfgemeinschaft, ein guter Tag für Ameis!


Unsere Jugend lädt herzlich ein

Unsere Jugend lädt herzlich ein


"Luft" - Die tolle neue Single v. Skolka

"Luft" - Die tolle neue Single v. Skolka

Die neue Single v. Skolka kann man nur wärmstens empfehlen. > Hol' hier "Luft"


Ferienspiel 2020

Ferienspiel 2020

Im Juli und August 2020 findet in der Marktgemeinde Staatz zum 6. Mal das beliebte Ferienspiel statt, diesmal unter dem Motto "Spaß mit Abstand".
Um die Einschränkungen anlässlich der COVID19-Pandemie in den Planungen zeitnah berücksichtigen zu können, gibt es das Programm für Juli ab 1.7.2020 auf der Homepage der Gemeinde Staatz, das Programm für August ab 28.7.2020. Sie werden auch in Papierform auf der Gemeinde zur freien Entnahme aufliegen. Ab dann sind auch die Anmeldungen möglich. > Mehr Infos gibt's hier!


"Luft" - ab 26. Juni 2020

"Luft" - ab  26. Juni 2020

"Luft" ist eine Kampfansage von SKOLKA an die kleinen und großen Hürden des Lebens. Mit Drang zur Freiheit und in den Wind erhobener Faust blickt die Band mit ihrer neuen Single nach vorne. Ein Lebensgefühl der Leichtigkeit soll die Zuhörerinnen und Zuhörer in ein schwebendes Gefühl voll Zuversicht und Kraft versetzen.
"Nieda foin - Aufsteh - Weida woin"
In gewohnter Manier werden SKOLKA das Feuer in den Füßen, Köpfen und Herzen entfachen. "Luft" ist ein Gemisch aus treibend poppigen SKA - Rhythmen und atmosphärischen Breakdowns zum Durchatmen und Kraft tanken.
Judith Frank - Gesang, Thomas Rieder - Gitarre/Gesang, Raffael Schimpf - Bass, Gerald Schwent - Schlagzeug, Christoph Schodl - Posaune/Gesang, Roman Leisser - Posaune, Christoph Nadler - Trompete, Bernd Treimer - Trompete.
> www.skolkamusik.at
> youtube
> facebook
> instagram
> Pressetext


Die Topothek Altruppersdorf ist online

Die Topothek Altruppersdorf ist online

Die Topothek ist ein Archiv, das mit gesammelten Fotos, Urkunden, etc. die Geschichte z.B. eines Ortes dokumentiert. Damit wird regionales Wissen für die Zukunft gesichert.
Viele Orte und Gemeinden in Niederösterreich sind bereits an der Topothek beteiligt. Wie Föllim und Kleinhadersdorf ist nun auch Altruppersdorf online und man kann in der ständig wachsenden Sammlung mit Genuss schmökern und viele besondere Schmankerl entdecken.
> Topothek Altruppersdorf
> Topothek Föllim
> Topothek Kleinhadersdorf
Es wäre toll, wenn sich auch in unserm Heimatort Interessierte zum gemeinsamen Aufbau einer Ameiser Topothek finden könnten.


Wichtige Info für unsere Wien-Pendler

Wichtige Info für unsere Wien-Pendler

Ab 5. Juli ist die S-Bahn zwischen Floridsdorf und Praterstern für knapp zwei Wochen gesperrt.
Grund dafür sind umfangreiche Erneuerungs- und Instandhaltungsarbeiten insbesondere der Donaubrücke.
Infos über die besten Alternativen > gibt's hier! Scotty wird in den nächsten Tagen aktualisiert.


Fronleichnam 2020

Fronleichnam 2020

Fronleichnam 2020 wurde im Zeichen der aktuellen Corona-Pandemie in Form einer Feldmesse gefeiert. Da der Pfarrgarten wegen des vom Regen aufgeweichten Bodens nicht genutzt werden konnte, fand die Messe vor dem Dorfwiazhaus statt. Fotos: Walter S. Mehr Bilder gibt's auf der > Homepage der Pfarre Ameis.


Der Beachvolleyballplatz ist bereit

Der Beachvolleyballplatz ist bereit

Der Beachvolleyballplatz wurde von unserem Beachvolleballverein für die Saison hergerichtet und ist nun bereit.
Sobald und soweit es die > Corona-Regelungen hergeben, kann der Platz nun von allen Ameiserinnen und Ameisern frei genutzt werden. Für die Nutzung des Platzes gilt das Prinzip der Eigenverantwortung, jegliche Haftung des Vereines ist ausgeschlossen. Die aktuellen Corona-Regelungen für die Sportausübung kannst du > hier nachlesen. Achte auf deine Gesundheit.
PS: Wenn beim Spielen so nebenbei das eine oder andere störende Grasbüschel ausgerupft wird, freut und das ganz besonders!


Ernte wie damals - Ein einmaliges Zeitdokument

Ernte wie damals - Ein einmaliges Zeitdokument

Im Juli 2012 bereiteten Gertrude Steyrer, Johann Steyrer und Gerhard Leisser das Getreide für die "Drischel-Dreschen"-Vorführung beim Ameiser Hintausfest vor. Natürlich haben sie das Getreide so geerntet, wie sie es in jungen Jahren gelernt und getan haben.
Wir nutzten die Gelegenheit und filmten die Aktion mit. Aus diesem Material ist nun ein vergnügliches und einmaliges Zeitdokument entstanden, das die Arbeitsweise aus vergangenen Tagen dokumentiert und festhält. Ein herzliches Dankeschön an alle Mitwirkenden. Schau es dir einfach an! > Link zur Ernte wie damals


1920 - Vor 100 Jahren - Errichtung der "Raiffeisenkasse Ameis"

1920 - Vor 100 Jahren - Errichtung der "Raiffeisenkasse Ameis"

Die Älteren erinnern sich noch: Im heutigen Musikraum gleich neben dem Jugendclub befand sich geschätzt bis um 1990 eine Filiale der Poysdorfer Raiffeisenkasse. Jeden Mittwoch Nachmittag konnte man hier seine Bankgeschäfte erledigen. Die Bank bestand aus einem Warteraum und einem sehr sparsam mit Tisch, Sessel und einem Tresor eingerichteten Schalterraum. Die Lage der Holztrennwand dazwischen kann man noch heute an Ort und Stelle am ausgebesserten Fußbodenbelag erkennen.
Nicht immer war die Ameiser Raiffeisenbank nur eine kleine Filiale der Poysdorfer Raika, sondern die stolze und vor allem eigenständige "Raiffeisenkasse Ameis". Als ehemaliger Kassiere sind noch Johann Schodl (Ameis 141, jetzt Obere Hauptstraße 36) und Josef Zott (geb. 1912 aus Ameis Nr. 36, heute Kirchenplatz 6) bekannt.
Erst 1969 wurde die Raika Ameis mit der Raiffeisenkasse Poysdorf fusioniert, welche übrigens im Jahre 1906 in Kleinhadersdorf als "Raiffeisenkasse Kleinhadersdorf" gegründet worden war und erst im Jahre 1960 nach Poysdorf übersiedelte.
1920 wurden die neuen Ameiser Bankräumlichkeiten an das bestehende Kühl- und Milchgenossenschaftsgebäude angebaut. Gründer und erster Obmann der Raiffeisenkasse Ameis war der Wirtschaftsbesitzer Franz Rieder aus Ameis 48 (heute Herrengasse 1). Franz Rieder war nicht nur langjähriger Obmann der Raiffeisenkasse, er war auch Gründungsmitglied und Hauptmann und Ehrenhauptmann der Freiwilligen Feuerwehr Ameis, langjähriger Bürgermeister, Vorstandsmitglied des Lagerhauses in Mistelbach, Obmann des Ortsschulrates, Obmannstellvertreter des Bezirksfürsorgerates, Gründer und Obmann der Milchgenossenschaft, Funktionär der Bezirksbauernkammer, etc. Für seine Verdienste wurde Franz Rieder im Jahr 1934 vom damaligen Bundespräsidenten Wilhelm Miklas mit der "Großen silbernen Medaille für Verdienste um die Republik Österreich" ausgezeichnet.
Kannst du uns etwas über die Raiffeisenkasse Ameis berichten oder gibt es sogar Fotos? Wir freuen uns über alle Beiträge, mit denen wir die Geschichte gerne ergänzen.
15. Mai 2020 - Johann Öfferl


Felsenbühne Staatz: "Sister Act" und "Musical unter Sternen" auf 2021 verschoben

Felsenbühne Staatz: "Sister Act" und "Musical unter Sternen" auf 2021 verschoben

Aufgrund der Corona-Krise werden sämtliche Vorstellungen um genau 365 Tage auf den Zeitraum 23.7. bis 14.8.2021 verschoben!
Die bereits gekauften Tickets müssen NICHT umgetauscht werden, sondern behalten sitzplatzgenau ihre Gültigkeit für eine bestimmte Ersatzvorstellung.
> Zeitplan der Ersatzvorstellungen und weitere Ticket-Infos.
> Infos v. Intendant Werner Auer.
> Link zur Homepage der Felsenbühne Staatz.
Es ist sehr bedauerlich, dass die Produktion nicht wie geplant auf die Bühne gebracht werden kann. Dadurch kommt der veranstaltende Verein in eine nicht einfach zu bewältigende Situation. Wir können unseren Verein "Felsenbühne Staatz" ganz einfach aber sehr wirkungsvoll unterstützen, indem wir unsere Tickets behalten und das "himmlische" Musical SISTER ACT sowie Musical unter Sternen mit verlängerter Vorfreude 2021 besuchen.
J.Öfferl, 16.05.2020


Corona-Bestimmungen für Vereine

Corona-Bestimmungen für Vereine

Dort wo es eine Ausschank gibt, gelten auch für Vereine die Bestimmungen für Gastronomiebetriebe. Aber auch sonst betrifft Corona das Vereinswesen ganz massiv.
Grundsätzlich sind allgemein gültige Rechtsvorschriften auch auf Vereine anzuwenden, einige wurden speziell für Vereine erlassen. Da viele von uns in Vereinen aktiv tätig sind, haben wir die wesentlichsten Bestimmungen hier zusammengefasst:
> Ausnahmeregelung für die Abhaltung von Jahreshauptversammlungen
> Gesellschaftsrechtliches COVID-19-Gesetz, Fassung vom 15.05.2020
> COVID-19-Lockerungsverordnung, Fassung vom 15.05.2020
15. Mai 2020 - Johann Öfferl


Absage aufgrund Corona ...

Absage aufgrund Corona ...


Maibaum 2020

Maibaum 2020

> Link zum Maibaumvideo


Die Ameiser Fußballmannschaft 1973

Die Ameiser Fußballmannschaft 1973


Beim Steyrer Hintaus - Teil 1

Beim Steyrer Hintaus - Teil 1

Foto: Beim Steyrer Hintaus 1976
Ein großer Teil des Dorflebens spielte sich früher im Hintaus ab. Es entstanden viele Geschichten rund um den Lebensbereich zwischen Stadel und Küchengarten. Wenn du eine Hintausgeschichte kennst: Bitte unbedingt aufschreiben und schicken! Hier ist eine davon.
Hintaus beim Steyrer war in den 1970ern einer der beliebtesten Treffpunkte einer ganzen Bubengeneration. Speziell im Sommer in den großen Ferien war da immer was los. "Unsere Fahrräder, die meisten waren zusammengeflickte 'oide Godan', lagen kreuz und quer im Gras neben einem kleinen Kellerhügel. Wir Buben saßen oben drauf auf dem "Pforrakappl", ließen die Füße hinunter baumeln und heckten Streiche aus."
Räuber und Gendarm
Waren genug Mitspieler da - so rund zehn mussten es schon sein - wurden auf dem Kellerhügel für das legendäre "Räuber und Gendarm" die Mannschaften gewählt. Das Spielfeld war riesig. Es lag zwischen Hauptstraße, Kellerstraße, Packstein und Sportplatz. Die Räuber, die ein paar Minuten Vorsprung bekamen bis die Jagd begann, nutzten praktisch jede Möglichkeit, sich vor den Gendarmen zu verstecken. Je dorniger die Hecke, je höher der Baum, umso besser. Im genannten Umkreis liegende Gärten, Keller und Stadel waren besonders beliebte Verstecke. "Einmal kletterten wir hinauf auf den Heuboden eines Presshauses, um uns hinter ein paar Heuballen zu verstecken und setzten uns dabei mitten auf ein Wespennest. Nach ein paar schmerzhaften Stichen am Allerwertesten waren wir sehr schnell wieder draußen und auf der Suche nach einem neuen Versteck, einem wo man stehen konnte."
Der kleine Kellerhügel war das von den Gendarmen bewachte Gefängnis. Die Gendarmen hatten die Aufgabe, die Räuber zu finden, zu fangen, zu bewachen und Befreiungsversuche der Räuber-Komplizen abzuwehren. Bei der Gefangennahme und den Befreiungsversuchen der Räuberschaft ging es oft hart zur Sache. Sowohl Räuber, als auch Gendarmen bekamen da so manchen blauen Fleck mit nach Hause. Auch sonst durfte man nicht zimperlich sein. "Wehleidig sein nutzt dir rein gar nichts, wenn du in kurzen Hosen durch die hohen Brennessel gelaufen bist oder wenn du dich irrtümlich auf ein Nest voller angriffslustiger Wespen gesetzt hast. Unsere Blödheiten zu Hause zu erzählen hätten wir uns sowieso nie getraut."
Gedauert hat die Räuberjagd oft Stunden. Allerdings kamen nicht nur einmal viel zu gut versteckte Räuber erst wieder beim Gebetläuten zum Vorschein, als das Spiel schon beendet war und der Großteil der Bande längst zu Hause beim Abendessen saß.
J.Öfferl - 25. April 2020


Leaderprojekt "Kulturlandschaft Kellergassen Weinviertel"

 Leaderprojekt "Kulturlandschaft Kellergassen Weinviertel"

Wir erinnern uns: Anlässlich des Kulturerbejahres 2018 wurde das Leaderprojekt "Kulturlandschaft Kellergassen Weinviertel" mit Beteiligung unserer Loamgstettn in die Wege geleitet. Seither ist viel geschehen und das Projekt - fast - abgeschlossen.
Gestartet wurde mit der Vermessung der Keller und mit einem in Poysdorf abgehaltenen Symposium. Dann ging es an die Arbeit. Die erhobenen Daten waren Basis für bauhistorische Untersuchungen sowie für umfangreiche geschichtliche Nachforschungen. Wunderbar detaillierte Pläne und Beschreibungen von jedem Keller wurden angefertigt. Schlussendlich wurden von heimischen Experten eine wundervolle Kellergassen-Broschüre erstellt.
Sehr geehrte Ameiserinnen und Ameiser, liebe Freunde der Ameiser Kellergasse. Der Abschluss dieses einmaligen Projektes hätte in diesen Tagen am 24. April 2020 vonstatten gehen sollen. Aufgrund der Corona-Situation werden wir uns leider noch ein paar Tage gedulden müssen. Jedenfalls geplant ist heuer noch eine feierliche Veranstaltung, bei der die erhobenen Unterlagen an die Kellerbesitzer überreicht werden sowie eine Präsentation der gelungenen Loamgstettn-Broschüre.
Weiters wird es - soweit es die besondere Situation erlaubt - heuer in der Loamgstettn noch eine Fortbildungsveranstaltung für die Weinviertler Kellergassenführer geben.
Damit steht unsere Loamgstettn einmal mehr im Blickpunkt. Dementsprechend würde es uns freuen, wenn bis dahin noch die eine oder andere notwendige Reparatur gelingt und das eine oder andere Presshaus neu und strahlend weiß gekalkt werden könnte.
J.Öfferl, 21.04.2020


Kostbares Weinviertel

Kostbares Weinviertel

Wir alle hoffen, dass die Zeiten bald wieder besser werden und wir in absehbarer Zeit wieder unbeschwert die Schönheiten unserer Heimat erleben können. Inzwischen können wir uns an diesem wunderschön gestalteten Video erfreuen und schon planen, auf Entdeckungsreise unter den fast unzähligen großen und kleinen Sehenswürdigkeiten unserer näheren Heimat zu gehen.
Zwar findest du im Weinviertel keine markanten Gebirge, keine wilden Schluchten und keine gesteckt vollen Sandstrände. Was du aber findest ist eine unglaubliche Dichte an Sehenswürdigkeiten, kunterbunten Kulturlandschaften und vor allem schier unendlichen Freiräumen, die uns nach der Corona-Krise mit dem nötigen Abstand wieder unsere Sicherheit geben können. Ein Glaserl Wein unter dem schattigen Nussbaum vor dem weiß getünchten Presshaus, dazu die sprichwörtliche "Weinviertler Gelassenheit" sind wohltuend für Körper und Geist. Zurück zu den Wurzeln heißt das aktuelle Schlagwort. > Link zum Video
J.Öfferl, 02.04.2020


Ameis stand schon einmal unter Quarantäne: 1973

Ameis stand schon einmal unter Quarantäne: 1973

Ankündigung des Seuchenteppichs vor der östlichen Ameiser Ortseinfahrt.


Eine Ausgangsbeschränkung, viel strenger als wir sie heute erleben, hat es in Ameis schon einmal gegeben: 1973 nach dem Ausbruch der Maul- und Klauenseuche.
Obwohl die Seuche schon monatelang in der Gegend grassierte, schlug am 28. Mai 1973 die Nachricht in Ameis wie eine Bombe ein: Am Bauernhof der Familie Matthäus Böckl war die Maul- und Klauenseuche festgestellt worden. In der darauffolgenden Nacht glich die Ortschaft einem Ameisenhaufen. Da die Rinder schutzgeimpft waren, trachteten die Bauern, die Schweine vom Rindvieh zu trennen. Der eine nahm die Schweine auf, der andere die Rinder. Wurde nämlich ein Hof von der Seuche befallen, mussten alle Tiere getötet werden. Am nächsten Tag wurde über den Ort die Quarantäne verhängt.
Die Quarantäne bedeutete eine strenge Ausgangssperre. Die Häuser und der Ort durfte nur für unabdingbar notwendige Verrichtungen verlassen werden. Einkäufe wurden von Nachbarn erledigt, die bei sich zu Hause keinen Tierbestand hatten. Sie legten den Einkauf vor die Tür, jeder persönliche Kontakt wurde vermieden. Die Schule blieb ab dem 29. Mai geschlossen, die Kinder bekamen ihre Zeugnisse Ende Juni vom Lehrer ins Haus geliefert. Auch die Kirche war gesperrt und Feierlichkeiten wurden verschoben.
Wer den Ort verlassen wollte, musste sich auf einen wahren Spießrutenlauf gefasst machen. Bei den Ortseinfahrten waren Seuchenteppiche aus mit einem Desinfektionsmittel durchtränkten Sägemehl ausgebreitet. Die Seuchenteppiche mussten ständig feucht gehalten werden, waren bewacht und jeder der passieren wollte musste sich an mehr oder weniger streng gehandhabte Regeln halten. Oft hatte man mit dem Auto auf dem Seuchenteppich anzuhalten und alle Insassen mussten aussteigen, um das Schuhwerk zu desinfizieren. Da diese Prozedere möglicherweise vor und nach jeder Ortschaft durchlaufen werden mussten, konnte eine Fahrt von Ameis nach Mistelbach schon einige Zeit dauern.
In der Zeit, in der die Seuche im Ort grassierte, waren Katzen und oft auch ihre Besitzer ein Feindbild für die Landwirte, die um ihre Existenz fürchteten. Katzen streunen ja nicht nur gerne in der Gegend herum, sondern häufig auch von Stall zu Stall. Dadurch waren sie potentielle Überträger der Seuche. Das wurde manchem Stubentiger zum Verhängnis. Nachdem das Einsperren bei ausgefuchsten Haus- und Hofkatzen nicht immer funktionierte, wurde mitunter auch zur drastischsten aller Maßnahmen gegriffen. Dabei soll so mancher die schauderhafte Erfahrung gemacht haben, dass man einer Katze wirklich 7-mal ihr Leben nehmen muss, um sie einmal zu Tode zu bringen.
Am 24. Juli wurden in Ameis endlich die Schweine geimpft. Diese Impfung war übrigens im Vorfeld auf Beschluss aus Wien aus Kostengründen nicht durchgeführt worden. Das Impfen war als teurer eingeschätzt worden als die Seuche grassieren zu lassen. Die Folge: In den mehr als 30 in Ameis betroffenen Betrieben mussten insgesamt 3 Ziegen, 17 Rinder und 1.273 Schweine getötet werden. Der Schaden in Ameis betrug rund 2,3 Million Schilling.
Am 27. Juli 1973 konnte die Seuche in Ameis als erloschen erklärt und die Ortssperre endlich aufgehoben werden. (Quellen: Chronik v. Ameis, authentische Erzählungen und eigene Erinnerungen.)
J.Öfferl, 30.03.2020


Nach der Seuche ging das Leben weiter. Hier eine Ameiser Bubenschar in den Ferienwochen nach Beendigung der Ausgangssperre auf dem Fußballplatz. Wer erkennt die Burschen? Auflösung demnächst. (Foto: Johann H., 1973)


Vor 75 Jahren I. - Die Geschichte v. Oberlehrer Göstl

Vor 75 Jahren I. - Die Geschichte v. Oberlehrer Göstl

Im Frühjahr 1945, also vor genau 75 Jahren, neigte sich der 2. Weltkrieg dem Ende zu. Dabei standen den Menschen in Ameis noch die schlimmsten Schreckenstage bevor.
Die Front rückte unaufhörlich näher. Der Ort befand sich im Ausnahmezustand. Deutsche Einheiten waren hier stationiert, immer wieder zogen Truppenverbände durch den Ort. Der Schulbetrieb war längst eingestellt, die Post war zu und die Züge fuhren auch nicht mehr. In den Gasthäusern und in der Schule waren Verbandsplätze eingerichtet und ein großes Lager der Wehrmacht befand sich am Ziegelofen. Die 15jährigen Buben, die Behinderten und die älteren Männer waren zum Volkssturm befohlen. Sie bereiteten sich ohne Uniform und vergleichsweise mit Mistgabeln bewaffnet auf den Abwehrkampf gegen die Russen vor. Zwischendurch mussten sie auch noch die Frühjahrssaat in den Boden bringen.
19. April 1945. Als es soweit war und die ersten Schüsse fielen, flüchteten die Ortsbewohner in die Keller, was schlussendlich vielen Menschen das Leben rettete. Die Front rollte mit Gewalt zerstörend, vergewaltigend und tötend über Ameis hinweg.
Die Kampfhandlungen waren heftig. Nur wenige Gebäude blieben unbeschädigt. Knapp 60 Häuser, Scheunen oder Ställe wurden vollkommen zerstört oder schwer beschädigt. 28 Soldaten starben in und um Ameis, Verwundete waren einfach erschlagen worden. Auch drei zivile Opfer verloren ihr Leben.
Dann kam die Zeit danach. Viele der russischen Besatzungssoldaten waren brutal und grausam. Männer wurden geschlagen, Frauen vergewaltigt. Nur wenige Frauen und Mädchen entgingen diesem Schicksal.
"Wer die Vergangenheit nicht kennt, ist gezwungen, sie zu wiederholen".
Wie es damals soweit kommen konnte, wissen wir. Wir alle gemeinsam haben es in der Hand, nicht zuzulassen, dass sich das Jahr 1945 in irgendeiner Form wiederholt. Lies hier nach, was deine Eltern, Großeltern oder Urgroßeltern in Ameis durchzustehen hatten.
> Das ist der Bericht v. Oberlehrer Göstl über die Jahre 1944 und 1945 in Ameis.
(Quellen: Chronik v. Ameis, authentische Berichte v. Oberlehrer Göstel und v. Wolfgang Schuller.)
J.Öfferl, 29.03.2020


Vor 75 Jahren II. - Die Geschichte v. Wolfgang Schuller

Vor 75 Jahren II. - Die Geschichte v. Wolfgang Schuller

Bild oben: Wolfgang Schuller musizierte mit der Gildenmusi am 2. September 2012 beim Hintausfest in Ameis.

Die "Schuller-Buam" sind für ihre Generation in Ameis auch noch heute ein Begriff. DI Dr. Wolfgang Schuller ist als einer der drei "Schuller-Buam" hier aber auch sonst noch recht bekannt. Man kennt ihn vor allem als Vollblutmusiker, der mit der "Gildenmusi" mehrmals im Dorfwiazhaus und auch beim Hintausfest auftrat.
Als 13/14jähriger kam er 1944 mit seiner Familie nach Ameis, wo er bis 1948 für ihn sehr prägende Jahre durchlebte. Er war es auch, auf dessen Initiative im Jahre 2009 im Ameiser Probstwald das Blaue Kreuz errichtet wurde. Das Blaue Kreuz kennzeichnet den Ort, wo im Jahr 1945 ein unbekanntes ermordetes Mädchen aufgefunden und an Ort und Stelle notdürftig beerdigt wurde.
In den 1990er-Jahren hat Wolfgang Schuller schließlich seine beeindruckenden Erlebnisse niedergeschrieben.
Anlässlich 75-Jahre Kriegsende werden die Erinnerungen von Wolfgang Schuller nunmehr auf unserer Ameiser Homepage veröffentlicht. Seine Erzählungen sollen auch den jungen Generationen die Ameiser Geschichte um das Jahr 1945 näher bringen. Ein herzliches Dankeschön.
> 1938 - 1945: Die Geschichte v. Wolfgang Schuller
> 1938 - 1945: Das Blaue Kreuz im Probstwald
J.Öfferl, 03.04.2020


Gottesdienste abgesagt

Gottesdienste abgesagt

> Link zur zum Online-Angebot der Erzdiözese
> Live-Link zur täglichen 08:00 Uhr - Messe v. Christoph Schönborn
Wegen der Coronavirus-Pandemie und er Gefahr der weiteren Ausbreitung finden bis auf weiteres auch in unserer Pfarre keine Messen und kirchlichen Veranstaltungen (Fastensuppe, etc.) mehr statt.


Image-Video unserer Marktgemeinde

Image-Video unserer Marktgemeinde

Im Rahmen eines Projektes der Leader-Region Weinviertel Nord wurde ein schönes Video über die Schönheiten unserer Marktgemeinde gedreht. Das Video wird in YouTube unter folgendem Link bereitgestellt: > Link zum Video


Bei der Gelegenheit eine Erinnerung an das Image-Video von Ameis. Es ist immerhin schon 7 Jahre alt und nur selbst gemacht, aber dennoch noch immer sehenswert: > Link zum Ameiser Image-Video.


Wann gab es in Ameis den kältesten Sommer aller Zeiten?

Wann gab es in Ameis den kältesten Sommer aller Zeiten?

Wann und von welchen wilden Kriegern wurde unser ehemaliger Nachbarort "Krotendorf" zerstört?
Was trieb König Ottokar von Böhmen in unser schönes "Ameisthal"?
Und hast du gewusst, dass unser Kirchenturm früher 2 Meter höher war?
Die spannenden Antworten, tausende Datails und viel Wissenswertes über unsere Heimat hat Oberschulrat Viktor Eder zusammengetragen und in der Chronik von Ameis verewigt.
Die Erstauflage aus dem Jahre 1987 ist schon lange vergriffen. Jetzt gibt's wieder die einmalige Chance, das Buch zu erwerben. Auch als ideales Geschenk! > Alle weiteren Infos gibt's hier!


Kellergassenführungen

Kellergassenführungen

Unsere Loahmgstettn ist eine der schönsten Kellergassen im Weinviertel, über die es so manches Wissenswerte zu entdecken gibt. Kellergassenführungen werden auf Anmeldung das ganze Jahr über angeboten.
Bitte um Voranmeldung bei ztihcsenarW ilU unter 05247954/660.


Unsere Pfarre im Internet

Unsere Pfarre im Internet

Auf der HP der Erzdiözese Wien wird unserer Pfarre sehr schön präsentiert: > Zur HP der Erzdiözese
Hier gibt's auch die Kontaktdaten und im > Kalender sogar die Termine der nächsten Gottesdienste.
Gerne stellen wir die Adresse unter "Ameis - Pfarre" in unserer Linksammlung zur Verfügung.



Zum Seitenanfang