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Historische Bergwanderung

Staatz, Schlosskeller

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Betty Bernstein Familienwanderung

Staatz, Schlosskeller

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>> 09.07.2021

Feuerwehrfest in Staatz

Staatz, Felsenbühne

Aktuelles

Kellergassenbroschüre

Kellergassenbroschüre

2020 wurde die neue Kellergassenbroschüre "Loamgstettn" der breiten Öffentlichkeit präsentiert. Diese tolle Broschüre ist - ebenso wie die Broschüre über die Ketzelsdorfer Kellergasse "Alte Geringen" - im Staatzer Gemeindeamt erhältlich (Preis: 15 Euro).

Zudem kann im Gemeindeamt auch das von Gerold Eßer geschriebene über 300seitige Meisterwerk "Kulturlandschaft der Kellergassen" erworben werden.
Das umfangreiche Nachschlagewerk beinhaltet unglaublich viel Wissen über alle auch nur erdenklichen Themen rund um die Kellergassen und um die Keller im Allgemeinen in einer Vielfalt, wie es sie zu diesem Thema mit Sicherheit noch nicht gegeben hat. Auch dieses Buch ist am Gemeindeamt Staatz erhältlich (Preis: 45 Euro).

Das Buch und die Broschüren sind im Zuge des Leaderprojektes "Kulturlandschaft Weinviertler Kellergassen" entstanden.
Im Zuge dieses Projektes wurden alle Keller kartographisch erfasst, die Pläne wurden an die Kellerbesitzer ausgefolgt. Diese exakten Vermessungspläne sind genormt und genau bis ins Detail. Beispielsweise wird sogar die Erdbodenstärke zwischen Kellerdecke und Erdoberfläche bis auf den Millimeter genau angegeben. Jeder Seitenkeller und jede Dampfröhre ist exakt bestimmt und eingezeichnet. Die natürlich kostenlos zur Verfügung gestellten Pläne werten jedes vermessene Objekt natürlich ungemein auf.
Achtung: Auf Wunsch sind die Pläne auch elektronisch erhältlich - natürlich ebenfalls kostenlos. Bei Bedarf bitte um Mitteilung über unsere Ameiserleben-Mailadresse.
J.Öfferl, 13.06.2021.


Die FF-Ameis lädt herzlich ein

Die FF-Ameis lädt herzlich ein


Wir freuen uns

Wir freuen uns

Achtung! Am Donnerstag, 10.6. geht's im Kurvenbräu wieder los mit Bierflecken, überbackenen Broten, Gulasch, Beuschl, Aufstrichen, kalten Platten, ............................! ?


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Die Marktgemeinde lädt ein

Die Marktgemeinde lädt ein

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Der Beachvolleyballplatz ist eröffnet

Der Beachvolleyballplatz ist eröffnet

Der Beachvolleyballplatz wurde für die Saison hergerichtet und ist nun bereit.
Unter Einhaltung der gültigen Corona-Regeln kann der Platz nun von allen Ameiserinnen und Ameisern frei genutzt werden. Für die Nutzung des Platzes ist jeder für sich verantwortlich.
PS: Wenn beim Spielen so nebenbei das eine oder andere störende Grasbüschel ausgerupft wird, freut uns das ganz besonders!
J.Öfferl, 02.06.2021


Es scheint - bei aller Vorsicht - wieder loszugehen ...

Es scheint - bei aller Vorsicht - wieder loszugehen ...

Der Filmhof Weinviertel in Aparn an der Zaya bringt Jahr für Jahr mit seinem Sommerprogramm erstklassige Unterhaltung ins Weinviertel. Auch für heuer wurde ein tolles Unterhaltungsprogramm zusammengestellt. Es bleibt zu hoffen, dass es Corona bedingt halbwegs über die Bühne gehen kann. Toi Toi Toi.
> Link zum Filmhof-Programm


Vor knapp 100 Jahren

Vor knapp 100 Jahren

Dieses Foto aus dem Jahr 1924 zeigt Männer beim Drainage-Graben im Ameiser Feld Richtung Föllim.


Neues Bankerl mit bester Aussicht

Neues Bankerl mit bester Aussicht

Ein neues Bankerl mit schönster Aussicht wurde hinter dem Keller von Rudi R., der auf der Henna-Straße liegt, aufgestellt. Zur Stärkung für müde Wandersleut' wurde beim Bankerl auch eine Flasche Schnaps dazu gestellt (Stamperl bitte selbst mitbringen). Wohl bekomms.
Danke an Fritz R. für die tolle Idee samt Umsetzung.


Es geht bergauf ...

Es geht bergauf ...


Maibaum 2021

Maibaum 2021

Das Fest rund um das Maibaumaufstellen ist heuer Corona bedingt leider wieder ins Wasser gefallen. Umso mehr freuen wir uns, dass die Maibäume dennoch aufgestellt wurden. Danke an die Organisatoren. Es bleibt die Hoffnung, dass beim Maibaumaufstellen 2022 alles wie gewohnt ablaufen kann: Traditionell mit einem knackigen Maibaumfest!


Theater-Tradition in Ameis

Theater-Tradition in Ameis

Bild oben: Aufführung des Schultheaters zum Muttertag ca. 1950 (Foto: Matthäus R.)
Theaterspielen hatte in Ameis lange Zeit Tradition, die mutmaßlich bis ins 19. Jahrhundert zurückreicht. Von Aufführungen im Zeitraum von 1918 bis 1925 gibt es zwei Zeitungsartikel nachzulesen. Die Einnahmen wurden für einen guten Zweck gespendet. Die Spenden wurden für die Errichtung des "Friedensdenkmals" bzw. des "Kriegerdenkmals" angespart. Wobei: 1924 wurde die "Krieger-Gedächtnistafel" noch im Vorbau der Kirche angebracht.


Die Zeitungsberichte um Theater-Aufführungen in Ameis zwischen 1918 und 1925 (Zeitungsausschnitte v. Barbara Z. zur Verfügung gestellt).
Von späteren Theateraufführungen gibt es noch ein paar Fotos.


Das Weihnachtsspiel vom 23.12.1951. In der Hauptrolle als Christkind (Bildmitte) Herta Bauernfeind (verehel. Öfferl - Foto Fam. Öfferl).


Vermutlich in den 1950er-Jahren wurde dieses Foto von einer Theateraufführung in Ameis gemacht (Foto: Matthäus R.)
Über Infos zu den Aufnahmen und zu den Personen auf den Fotos würden wir uns freuen, besonders natürlich auch über weitere Bilder.
Mit Klick auf die Fotos kannst du in die Bilder hineinzoomen.


Mülldeponie Ameis

Mülldeponie Ameis

Bild: Fast 20 Jahre lang glich die Welt um Ameis bei Windwetter einer riesigen Müllhalde. Hier die Bahntrasse zwischen Ameis und Kleinhadersdorf bei der ehemaligen Eisenbahnkreuzung im Jahr 1993, mit im Bild Christoph und Manfred Ö.

Vor rund 40 Jahren begann in den frühen 1980er-Jahren die intensive Befüllung der Ameiser Mülldeponie und damit eine fast 20 Jahre andauernde Tortur für unseren Heimatort, an die man sich nicht gerne erinnert.

  • Täglich fuhren dutzende stinkende Müllautos durch Ameis. Die Bewohner der Oberen Hauptstraße waren besonders belastet. Sie sahen jeden LKW 4x vorbeifahren: Im Voraus, im Hintaus, bei der Hin- und Rückfahrt.
  • Bei Wind wurde die gesamte Umgebung mit Plastik zugemüllt. Plastiksackerl sah man bei Poysdorf noch über die Brünnerstraße fliegen.
  • Bei lauem Süd- oder Ostwind war der süßlich-eckelige Gestank der Deponie unerträglich. Im Vergleich dazu war die Landluft vom Misthaufen des Nachbarn wie ein zart-violettes Sträußchen Duftveilchen.
Hardfacts:
  • Deponiert wurden in Ameis Haus- und Gewerbemüll, sowie Massenabfall.
  • Fassungsvermögen: ca. 1.000.000 m³ in 5 Verfüllabschnitten.
  • Zwischen 1996 und 1998 wurden im Zuge der Sanierung der berühmt-berüchtigten "Berger-Deponie" bei Wiener Neustadt 8.208,64 t Altlast nach Ameis verbracht.
  • Seit September 1998 ist die Deponie verfüllt und geschlossen.
  • Seither wird das südliche Gelände als Abfallsammelzentrum genutzt.
  • Kombinationsabdichtung, Sickerwassererfassung und -sammlung, Oberflächenabdeckung und aktive Entgasung sollen unsere Umwelt vor problematischen Deponiestoffen bewahren.
  • Kontaminiertes Abwasser wird in einem unterirdischen Becken gesammelt und in die Deponie rückgeführt. Überschüssiges Wasser wird mittels LKW abtransportiert.
  • Wegen schlechter Messwerte sollte bis 2007 zur Verringerung der Methan-Belastung entweder eine "Oberflächenabdeckung nach dem Stand der Technik" oder eine "Methanoxidationsschicht nach dem Stand der Wissenschaft" aufgebracht werden. Hier sollten in einer speziellen Kompostschicht bestimmten Mikroorganismen Methan zu Kohlenstoffdioxid, Wasser, Wärme und Biomasse umwandeln. Umgesetzt wurde damals keines der beiden Projekte, die Behörden verlängerten dagegen die Genehmigung der bestehende Abdeckung bis 2019.
  • Im Dezember 2019 wurde von der Landesregierung (LAD3-LIEG-21045/002-2019) der Ankauf des bis dahin vom Poysdorfer Grundbesitzer gepachteten Areals beschlossen.
  • 2020 wurde von der Firma GT Himmel eine neue ferngesteuerte Deponiegas-Behandlungsanlage mit einer Leistung von 100m³/Stunde als Ersatz für die bestehende Deponiegasfackel angekauft. Die neue Gasbehandlungsanlage arbeitet nach dem RTO-Prinzip (reinigt die Luft 97% effizienter).

Wenn jemand noch Fakten, Geschichten oder Fotos von der Deponie hat: Bitte um Übermittlung.


Einer der 5 Teilabschnitte der Ameiser Mülldeponie im jahr 1990 (Foto: Gertrude Steyrer).


Baustelle des unterirdischen Abwasser-Sammelbeckens im nördlichen Deponiebereich im Jahr 1990 (Foto: Gertrude Steyrer).


Vor den Vorhang: Hochwertige Lebensmittel aus unserer Region

Vor den Vorhang: Hochwertige Lebensmittel aus unserer Region

Mit Beginn der Pandemie wurde uns allen so richtig bewusst, wie wichtig es ist, vor Ort qualitativ hochwertig Lebensmittel beziehen zu können. Seit damals sind die bäuerlichen Selbstvermarkter als verlässliche Bezugsquelle für eine Vielzahl an regionalen Nahrungsmitteln in den Fokus gerückt.
Um uns Konsumenten einen Überblick über das Schmankerl-Paradies an Angeboten und gleichzeitig den bäuerlichen Betrieben eine Plattform für ihre Vermarktung zu bieten, wurde ein Katalog gedruckt, in dem auch Anbieter unserer Gemeinde ihre Köstlichkeiten prästentieren.
> Hier geht's direkt zum Online-Blätterkatalog der Landwirtschaftskammer. Viel Spaß beim blättern.


Eisenbahn in Ameis II.

Eisenbahn  in Ameis II.

> Link zur originalen amtlichen Mitteilung.


Ameis - ein gefährliches Pflaster

Ameis - ein gefährliches Pflaster

In der Dreikönigsnacht des Jahres 1865 passierte in Ameis ein abscheulicher Doppelmord > Link zu unserer Story "Kriminalfall in Ameis".
Doch auch schon im Oktober 1863 war auf dem Feldweg zwischen Ameis und Waltersdorf ein grausiger Mord passiert. Hier der neu entdeckte Zeitungsbericht vom 06.10.1863 in der Wiener Zeitung "Fremden-Blatt" in lesbarer Reinschrift.

"Auf dem Wege zwischen Ameis und Waltersdorf bei Mistelbach wurde ein 70jähriger Bauer aus dem letzteren Ort von einem Manne aus Ameis in der Abendstunde meuchlerisch überfallen und mit Schlägen und Messerstichen derart misshandelt, dass er bewusstlos zusammenstürzte. Der Thäter eilte davon, kehrte aber alsbald wieder zurück, als er den Todtgeglaubten um Hilfe rufen hörte, versetzte dem Unglücklichen noch einige Schnittwunden am Halse, worauf dieser röchelnd den Geist aufgab.
Doch der flüchtige Mörder wurde aus der Ferne bemerkt und erkannt, und kaum in seiner Wohnung zu Ameis angekommen, verhaftet und dem Gerichte überliefert. Bereits hat der Mörder sein Verbrechen reumüthig eingestanden. Als Grund dieser Schreckensthat gibt er Rache an, die er an dem Greise üben wollte, weil dieser ihn mehrmals bei seiner Wilddieberei denunziert habe und er deshalb einigemale abgestraft worden sei. Übrigens war der gemordete Greis ebenso allgemein geachtet wie der Mörder von Jedermann gefürchtet war."

> Link zum Original-Zeitungsbericht (der rot umrahmte Bericht findet sich auf Seite 2).



Neu entdeckte Ameiser Ansichtskarte

Neu entdeckte Ameiser Ansichtskarte

Alte Ansichtskarten von Ameis gibt es einige schöne Exemplare. Dieses uns bisher nicht bekannte besonders schöne Stück, das Ameis in der Zeit rund um den 1. Weltkrieg zeigt, wurde uns von der Familie H. und F. Schmidt zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank.
Die Karte zeigt das Ameiser Ziegelwerk (eröffnet im Jahr 1899), den Ameiser Bahnhof (eröffnet 1888), sowie die Obere Hauptstraße mit Blick von der Schule in Richtung Kirche. > Bild vergrößern.


Vor 150 Jahren: Als die Eisenbahn kam ...

Vor 150 Jahren: Als die Eisenbahn kam ...

Am 24. November 1870, also vor fast genau 150 Jahren, fuhr der erste Zug auf der nach achtjähriger Bauzeit eröffneten Bahn von Wien in Richtung Brünn. Für unsere Region begann ein neues Zeitalter. 1888 war auch Ameis dran, auf der Bahn von Enzersdorf nach Poysdorf wurde der Betrieb aufgenommen.
Es war eine aufregende Zeit der Veränderung und des Aufbruches. Nicht alle waren mit der Modernisierung einverstanden. Aber die Mehrheit war vom Fortschritt überzeugt und viele profitierten von den vielen Arbeitern, die beim Bahnbau und später bei der Bahn beschäftigt waren.
Der Poysdorfer Franz Thiel veröffentlichte am Jahr 1927 in der Zeitschrift "Deutsche Heimat" einen soeben wieder entdeckten Beitrag zur Entstehung der Bahnen, in dem er die Geschehnisse, die Ängste der Einen und die Zuversicht der Anderen und schließlich den Aufschwung in unserer Region in der Zeit des Bahnbaues beschrieb. Ein tolles zeitgeschichtliches Dokument. > Hier kannst du es nachlesen.


Bahnhof Ameis auf alter Ansichtskarte

Bahnhof Ameis auf alter Ansichtskarte

Dieser Ausschnitt einer alten Ansichtskarte zeigt uns den Ameiser Bahnhof in der Zeit um den 1. Weltkrieg (Ansichtskarte von der Familie H. und F. Schmidt).


Stürmische Zeiten

Stürmische Zeiten

Foto oben: Gewitter über Staatz, Foto vom Feldweg Ameis-Waltersdorf am 22.04.2014, JÖ

Der Klimawandel beschert uns immer wärmere Winter und immer heißere Sommer. Das Wetter ist unberechenbar. Jahrhundertereignisse werden alltäglich.
Aber auch in der Vergangenheit gab es wettermäßig immer wieder kräftige Ausreißer, was ein Blick in die Chroniken der umliegenden Orte beweist:
1172 war ein sehr milder Winter, im Februar hatten die Vögel schon Junge.
1186 blühten die Bäume schon im Dezember und Jänner, Ende Mai war die Ernte.
1238 war ein sehr früher Winter: Die Weintrauben wurden unter dem Schnee gelesen.
1268 badeten die Kinder zu Weihnachten im Freien und die Veilchen blühten.
1304 war ein so trockener Sommer, dass man die Donau an vielen Stellen durchwaten konnte.
1328 blühten zu Weihnachten die Obstbäume, im Mai begann die Ernte.
1378 war der Winter so streng, dass ein Großteil der Weinstöcke erfror.
1403 wurde das Getreide durch den milden Winter schon im April geschnitten, die Bäume trugen zweimal Obst.
1473 herrsche eine so große Hitze, dass zu Ostern das Getreide blühte.
1506 lag noch Ende Juni der Schnee fußhoch.
1540 regnete es vom 1. Februar bis 29. Juli nur einmal. Es war ein heißer trockener Sommer.
1559 konnten die Leute nach Weihnachten den Hafer säen.
1638 herrschte eine große Dürre, es mangelte an Futter und Getreide, die Bauern mussten das Vieh verkauften.
1709 war so viel Schnee, "dass die Leuth nicht einer zum anderen komen konten".
1733 herrschte während des Sommers große Kälte. Es gab keinen Wein.
1741 war schon am 17. August "Reif und Gefrier".
1821 war "der kälteste Sommer seit Menschengedenken".
Auch solche wunderbaren Sonnenuntergänge hat es aller Wahrscheinlichkeit nach auch in der Vergangenheit gegeben: Ameis Obere Hauptstraße Richtung Staatz am 11.09.2018, JÖ



Osterratschen 2021

Osterratschen 2021

Karfreitag in aller Herrgottsfrüh zu Hause im warmen Bett. Plötzlich von draußen her ein Knattern und Rattern. "Ostern, klar, die Ratscherkinder". Für einen sehr kurzen aber wundervollen Moment ist alles so normal, als ob es Corona nicht geben würde.
Ostern 2021 war für viele eine besondere Herausforderung. Nach mehr als einem Jahr Pandemie und nicht wirklich einem Ende in Sicht können sich viele die Normalität mit unbeschwert herzlichen Begegnungen gar nicht mehr richtig vorstellen.
Mit ihrem wundervollen Einsatz unter Einhaltung aller Vorgaben und unter aller gebotener Vorsicht haben die Ratscherkinder unser Herz erfreut. Danke!!!


Fotos: Renate S.


SISTER ACT auf Sommer 2022 VERSCHOBEN!

SISTER ACT auf Sommer 2022 VERSCHOBEN!

Aufgrund der aktuell leider noch immer ungewissen Situation bezüglich Veranstaltungen im Juli und August 2021 muss die Felsenbühne Staatz die Produktionen SISTER ACT neuerlich auf das Jahr 2022 verschieben. Mehr Infos auf der HP der > Felsenbühne.


Corona-Teststraße nun auch in unserer Gemeinde

Corona-Teststraße nun auch in unserer Gemeinde


Beim Steyrer Hintaus - Teil 2

Beim Steyrer Hintaus - Teil 2

Ein großer Teil des Dorflebens spielte sich früher im Hintaus, dem Lebensbereich zwischen Stadel und Küchengarten, ab.
Hintaus beim Steyrer war in den 1970ern einer der beliebtesten Treffpunkte einer ganzen Bubengeneration. Speziell im Sommer in den großen Ferien war da immer was los. "Unsere Fahrräder, die meisten waren zusammengeflickte 'oide Godan', lagen kreuz und quer im Gras neben einem kleinen Kellerhügel. Wir Buben saßen oben drauf auf dem "Pforrakappl", ließen die Füße hinunter baumeln und heckten Streiche aus." Hier sind einige davon.

Schwingen wie Tarzan
Gleich links neben dem kleinen Kellerhügel gab es eine irdene Silogrube. Daneben stand ein riesiger Nussbaum. An einem dicken Ast, der hoch oben weit über die Silogrube ragte, war ein langes Seil befestigt, an dem sich die Buben festhielten und in Tarzan-Manier vom Kellerhügel über die Grube schwangen. Da gehörte schon einiges an Mut dazu. Wenn dann noch in der Silogrube die "Ahn" mit ihren nach oben gerichteten Spitzen abgestellt stand und wir uns darüber hinweg schwangen, war das nix mehr für Hosenscheißer. Aber wer wollte schon feig sein?

Sommerbad
Nicht weit vom Kellerhügel lag eine betonierte Silogrube. Wenn die Sommerhitze so richtig unausstehlich war, kam es vor, dass man in die leere Futtergrube mit dem Feuerwehrschlauch Wasser einließ. Sobald der Schlauch ausgerollt war und sich die Grube mit Wasser zu füllen begann, füllte sie sich auch mit Kindern. Am Ende stand das Wasser zwar maximal einen halben Meter hoch und es war so sauber wie eine von Wildschweindln aufgewühlte Schlammlacke, dennoch hatten alle ihren Spass. Besonders dann, wenn die Ersten anfingen, mit Kotpatzln zu werfen.

Mutprobe
Ganz in der Nähe befand sich ein Stadl, in dem ein Laufstall voll mit Jungstieren eingerichtet war. An sich waren die Rindviecher eh ganz friedlich - wenn man sie in Ruhe ließ. Man erzählt sich, dass hin und wieder Buben damit ihren Mut beweisen wollten, indem sie den Stall zwischen den leicht reizbaren Jungstieren im Slalom-Lauf durchquerten. Wollte einer besonders mutig sein, musste er dabei einem vorher bestimmten Jungstier einen Klaps auf den Hintern geben. Wer da schnell laufen konnte, war klar im Vorteil .... 😊


Beim Steyrer Hintaus - Teil 3: Jetzt mit Fortsetzung :-)

Beim Steyrer Hintaus - Teil 3: Jetzt mit Fortsetzung :-)

Hintaus-Geschichten gibt es zur Genüge. Nur erzählt müssen sie werden, damit sie nicht verloren gehen. Wer also so eine Geschichte parat hat: Bitte aufschreiben und an uns übermitteln. Hier ein Beispiel einer Hintausgeschichte, wie sie sich in den 1979er-Jahren tatsächlich zugetragen hat:

Hähnchen am Grill
Als wir Buben dann schon Männer waren - also so mit 16 - und mit den 6 Moped-PS unter dem Hintern endlich stark und unendlich frei, hatten wir die besten guten Ideen. Um vier Uhr früh nach einer langen Disco-Nacht voller mehr oder weniger erfolgreicher Anbagger-Versuche hatten wir ordentlich Appetit. Eine Grillerei bei Sonnenaufgang konnte da nicht ganz verkehrt sein.
Einer holte von zu Hause Brot, der Andere aus seinem Hasenstall ein Kaninchen und noch Einer wollte aus dem Hühnerstall seiner Eltern ein nettes, fettes Hühnchen besorgen.
Große Hände und einen festen Griff hatte unser nicht genannter Kollege schon immer. Daher fiel es zuerst gar nicht auf, dass er aus der gackernden und flatternden Schar mit einmal Zupacken gleich zwei Hühnchen am Hals erwischt hatte. Zu seiner Entlastung sei angemerkt, dass es damals noch keine Handys zur Beleuchtung gab und es daher im dunklen Hühnerstall recht unübersichtlich zugegangen ist.
Über dem Lagerfeuer drehten sich schließlich der Hase und die inzwischen auch abgemurksten Grillhühnchen fein am Spieß. So ein Festessen bei Sonnenaufgang im Sommer auf einem gemütlichen Platzl in der Rosengasse muss man einmal erlebt haben.
Fortsetzung
So idyllisch hätte die Geschichte enden können. Doch leider war es nicht so, wie sich ein damals Beteiligter noch erinnern kann und uns seine Version des Endes der Geschichte erzählt:
Über dem Lagerfeuer drehten sich der Hase und die Hendln fein am Spieß. Sie dufteten großartig und der Hunger wurde immer größer. Eine Stunde. Zwei Stunden. Drei Stunden, doch die Hühner blieben standhaft zäh wie Leder. Längst schon war die Sonne aufgegangen und mit Herrn Datschetzky war der erste "Köllamaun" mit seinem orangenen Traktor an uns vorbei getuckert. Wir gaben auf und trabten halblustig und mit knurrendem Magen nach Hause. Erst später stellte sich heraus, was passiert war: Unser Hühnerfreund hat im Hühnerstall nicht die saftigen jungen Hähnchen gestipitzt, sondern zwei uralte "zache" Suppenhühner erwischt.


Seniorenturnen ausgesetzt

Seniorenturnen ausgesetzt

Aufgrund der aktuellen Corona-Situation ist das Seniorenturnen im Ameiser Dorfwiazhaus derzeit bis auf weiteres ausgesetzt.
J.Öfferl, 19.10.2020


Gemeinsames Singen 2021 - Die Termine

Gemeinsames Singen 2021 - Die Termine

Für das "Gemeinsame Singen 2021" sind folgende Termine vorgesehen:

3. Februar 2021
3. März 2021
7. April 2021
5. Mai 2021
9. Juni 2021
7. Juli 2021
4. August 2021
1. September 2021
6. Oktober 2021
3. November 2021
1. Dezember 2021

Die Lokalitäten werden kurzfristig bekannt gegeben, sofern das Singen wieder uneingeschränkt möglich ist.
Ein herzliches "Dankeschön" im Namen des Vereines Ameiserleben an Barbara und Erna Zellner für das tolle Engagement für die Menschen in unserer Gemeinde.


Ameis im Video

Ameis im Video

> Link zum Ameiser Image-Video.


Wann gab es in Ameis den kältesten Sommer aller Zeiten?

Wann gab es in Ameis den kältesten Sommer aller Zeiten?

Wann und von welchen wilden Kriegern wurde unser ehemaliger Nachbarort "Krotendorf" zerstört?
Was trieb König Ottokar von Böhmen in unser schönes "Ameisthal"?
Und hast du gewusst, dass unser Kirchenturm früher 2 Meter höher war?
Die spannenden Antworten, tausende Datails und viel Wissenswertes über unsere Heimat hat Oberschulrat Viktor Eder zusammengetragen und in der Chronik von Ameis verewigt.
Die Erstauflage aus dem Jahre 1987 ist schon lange vergriffen. Jetzt gibt's wieder die einmalige Chance, das Buch zu erwerben. Auch als ideales Geschenk! > Alle weiteren Infos gibt's hier!


Kellergassenführungen

Kellergassenführungen

Unsere Loahmgstettn ist eine der schönsten Kellergassen im Weinviertel, über die es so manches Wissenswerte zu entdecken gibt. Kellergassenführungen werden auf Anmeldung das ganze Jahr über angeboten.
Bitte um Voranmeldung bei ztihcsenarW ilU unter 05247954/660.


Unsere Pfarre im Internet

Unsere Pfarre im Internet

Auf der HP der Erzdiözese Wien wird unserer Pfarre sehr schön präsentiert: > Zur HP der Erzdiözese
Hier gibt's auch die Kontaktdaten und im > Kalender sogar die Termine der nächsten Gottesdienste.
Gerne stellen wir die Adresse unter "Ameis - Pfarre" in unserer Linksammlung zur Verfügung.



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