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Staatz, Pfarrheim

Aktuelles

Kellergassenführer-Schulung in unserer Loamgstettn

Kellergassenführer-Schulung in unserer Loamgstettn

Am 17. September 2020 wurde von AGRAR PLUS in unserer Loamgstettn eine Bildungsveranstaltung für Kellergassenführer veranstaltet, bei der auch sonstige Gäste herzlich willkommen waren. Den Teilnehmern wurde ein umfangreiches Programm geboten:
- Ab 16 Uhr führte der Kellergassenführer Sebastian St. durch die Loamgstettn.
- Ab 18 Uhr erklärten der Bauforscher Oliver Fries sowie der Historiker Kurt Salzer vor Ort die Hintergründe der Entstehung und Entwicklung der Ameiser Loamgstettn.
Nach einer herzhaften Jause wurden im Dorfwiazhaus die Erkenntnisse der bauhistorischen Untersuchungen mit Fotos und Plänen erläutert.
Werner Kraus hat uns ein paar Bilder der Veranstaltung zur Verfügung gestellt: > Link zu den Fotos.
J.Öfferl, 21.09.2020


Kultakomben im Oktober - Father & Sons - Hubert Koci musiziert mit seinen Söhnen

Kultakomben im Oktober - Father & Sons  - Hubert Koci musiziert mit seinen Söhnen

Dienstag, 6. Oktober 2020, 19.30 Uhr, Schlosskeller Staatz
Die Formation "Father & Sons" als solche ist relativ neu, auch wenn Hubert Koci und seine Söhne Benjamin und Simon naturgemäß schon sehr lange gemeinsam musizieren. Musikalische Kostproben gaben sie bisher bei Vernissagen, Festakten und als Begleitung der Musical-Klasse des Musikschulverbandes Staatz und Umgebung bei diversen Auftritten. Ihr Repertoire umfasst Jazz-Standards, Pop- und Rocksongs, aber auch klassische Literatur. Mit viel Spielfreude interpretieren die drei Musiker gefühlvolle, groovige Arrangements.


Pfarrverband Minoriten Weinviertel gegründet

Pfarrverband Minoriten Weinviertel gegründet

Die Pfarren Ameis, Asparn/Zaya, Gnadendorf, Grafensulz, Michelstetten und Wenzersdorf bilden seit dem 01. September 2020 den Pfarrverband Minoriten Weinviertel. Dies wurde am Samstag, den 29. August 2020 mit einem feierlichen Startgottesdienst mit Bischofsvikar Weihbischof DI Mag. Stephan Turnovszky in Asparn/Zaya gefeiert.
Nach fünf Jahren gemeinsamer Vorbereitungsarbeit und intensiver Diskussion wurde von den sechs Pfarren die Pfarrverbandsgründung beschlossen. Das Errichtungsdekret wurde mit Wirksamkeit 1. September 2020 von Erzbischof Christoph Schönborn unterzeichnet.
Unter dem Motto "Zusammenrücken - Zusammenarbeiten - Zusammenwachsen" wurde eine Festschrift anlässlich der Gründung herausgegeben.
> Link zu unserer neuen Pfarrverbands-Homepage: www.pfarrverband-minoriten-weinviertel.at


Komm mach mit!

Komm mach mit!

Beginnend ab 10. September 2020 bringt Cornelia wöchentlich wieder unsere Wirbelsäulen in Schwung.
Termine: Jeden Donnerstag ab 18 Uhr im Ameiser Dorfwiazhaus.
Genaue Informationen gibt's auf der Website > fitnessclublandumlaa.sportunion.at
Jeder Kurs besteht aus 11 Einheiten à 50 Minuten. Kostenloses "Schnuppern" ist in der 1. Stunde des jeweiligen Kurses möglich.
J.Öfferl, 20.08..2020


UNESCO-Weltkulturerbe

<FONT SIZE="5">UNESCO-Weltkulturerbe</Font>

Für die Einheimischen sind Kellergassen nichts Besonderes. Sie sind oft wirtschaftlich zu nichts mehr nütze und für viele sie sind halt einfach nur da. Die große weite Welt sieht das anders.
Die Kulturlandschaft Weinviertler Kellergasse ist in der Welt einzigartig. Das ganze Land wird durch die Kellergassen so sehr geprägt wie kaum ein anders Land in vergleichbarer Größe durch ein Kulturgut geprägt wird.
Nach Begutachtung und Empfehlung durch das Bundesministerium für Kunst und Kultur hat nun die UNESCO entschieden, dass die Weinviertler Kellergassen auf die sogenannte Tentativliste kommen. Diese Liste ist der erste und wichtigste Schritt in Richtung UNESCO Weltkulturerbe.
Einen wesentlichen Anteil an diesem Erfolg hat auch die Ameiser Loamgstettn. Da für die Entscheidung natürlich nicht alle rund 1.000 Weinviertler Kellergassen begutachtet werden konnten, wurden typische Vertreter für die Beurteilung herangezogen: In Poysdorf der Radyweg und der Rösslberg, in Ketzeldorf die Alten Geringen, die Oagossn in Falkenstein, der Kellerberg in Wildendürnbach und natürlich unsere Ameiser Loamgstettn.
In Österreich gibt es insgesamt 10 Weltkulturerbestätten, zum Beispiel Hallstatt, das Schloss Schönbrunn, die Semmeringbahn oder die Wachau. Was es für unsere Region bedeuten würde, wenn unsere Kellergassen zum UNESCO Weltkulturerbe erhoben werden, kann man heute noch gar nicht ermessen.
> Link zum NÖN-Artikel.
> Video "Ein Tag in der Loamgstettn"
J.Öfferl, 18.08.2020


Präsentation der Kellergassenbroschüre - Veranstaltungsfotos

Präsentation der Kellergassenbroschüre - Veranstaltungsfotos

Foto: Kerstin und Vanessa mit den neuen Werken rund um die Kellergasse.
Ingrid Fröschl-Wendt und Werner Kraus haben schöne Fotos von der Präsentation der Ameiser Kellergassenbroschüren geknipst und zur Vergügung gestellt.
> Hier geht's zum Bilder-Album.
J.Öfferl, 10.08.2020


Kellergassenbroschüre

Kellergassenbroschüre

Die am 3. August vorgestellte Kellergassen-Broschüre wurde an Ameiser Haushalte kostenlos ausgegeben.

Zusätzliche Exemplare der Ameiser und auch der Ketzelsdorfer Kellergassenbroschüre sind im Staatzer Gemeindeamt erhältlich (Preis: 15 Euro je Broschüre).

Zudem wird es da auch die Möglichkeit geben, das von Gerold Eßer geschriebene und über 300seitige Meisterwerk "Kulturlandschaft der Kellergassen" zu erwerben.
Dieses Buch ist ebenfalls im Zuge des Leaderprojektes "Kulturlandschaft Weinviertler Kellergassen" entstanden. Das umfangreiche Nachschlagewerk beinhaltet unglaublich viel Wissen über alle auch nur erdenklichen Themen rund um die Kellergassen und um die Keller im Allgemeinen in einer Vielfalt, wie es sie zu diesem Thema mit Sicherheit noch nicht gegeben hat.
Auch dieses Buch ist am Gemeindeamt Staatz erhältlich (Preis: 45 Euro).

An jene Kellerbesitzer, der an der Vermessung teilgenommen haben, wurden bereits die ausgedruckten Pläne ihrer Keller ausgefolgt. Diese exakten Vermessungspläne sind genormt und genau bis ins Detail. Zum Beispiel wird sogar die Erdbodenstärke zwischen Kellerdecke und Erdoberfläche bis auf den Millimeter genau angegeben. Jeder Seitenkeller und jede Dampfröhre ist exakt bestimmt und eingezeichnet. Die natürlich kostenlos zur Verfügung gestellten Pläne werten jedes vermessene Objekt natürlich ungemein auf.
Achtung: Auf Wunsch sind die Pläne auch elektronisch erhältlich - natürlich ebenfalls kostenlos. Bei Bedarf bitte um Mitteilung über unsere Ameiserleben-Mailadresse.
J.Öfferl, 07.08.2020


Abschluss Leaderprojekt Loamgstettn-Ameis | Alte Geringen-Ketzelsdorf

Abschluss Leaderprojekt Loamgstettn-Ameis | Alte Geringen-Ketzelsdorf

Am Montag, 3. August 2020 fand mit der Präsentation der Ameiser Kellergassenbroschüre der festlich Abschluss eines aufwändigen Projektes statt. Mit einer kleinen Feier wurde der Abschluss der Arbeit zelebriert. Die Bauforscher präsentierten ihre Arbeit und stellten sich den Fragen der Gäste. Johann Öfferl und Sebastian Steyrer, die einen wesentlichen Beitrag zur Ameiser Broschüre geleistet hatten, holten einige Ameiser Zeitzeugen auf die Bühne, wie Barbara Zellner und Johann Steyrer sen., die von ihren Erlebnissen rund um die Kellergasse berichteten.
Anlässlich des Kulturerbejahres 2018 wurde dieses Leaderprojekt rund um die Ameiser "Loamgstettn" und der Kellergasse "Alte Geringen" in Ketzelsdorf von der Stadtgemeinde Poysdorf mit Unterstützung der Marktgemeinde Staatz in Kooperation mit dem Bundesdenkmalamt in die Wege geleitet. Nun konnte das Projekt erfolgreich abgeschlossen werden.
Das Leaderprojekt, bei dem Manfred Leisser aus Föllim und Johannes Rieder die Hauptinitiatoren waren, wurde mit der Vermessung der Keller und mit einem in Poysdorf abgehaltenen Symposium im Herbst 2018 begonnen. Danach wurden die Kellergassen elektronisch vermessen. Die erhobenen Daten waren Basis für bauhistorische Untersuchungen, sowie für umfangreiche geschichtliche Nachforschungen. Wunderbar detaillierte Pläne und Beschreibungen von jedem Keller wurden angefertigt. Schlussendlich wurde eine wundervolle Kellergassen-Broschüre erstellt.
Beim festlichen Projektabschluss für die Ameiser Loamgstettn wurde ein abwechslungsreiches Programm geboten.
Nach einem Film, der die Ameiser Kellergasse in ihrer vollen Pracht präsentierte, standen Dankesworte der Bürgermeister Daniel Fröschl (Marktgemeinde Staatz) und Thomas Grießl (Poysdorf) an die Gestalter der Kellergassenbroschüre sowie an die Projektverantwortlichen auf dem Programm. Im anschließenden Hauptteil wurden von Gerold Eßer und den Bauforschern die Expertisen präsentiert. Dazwischen wurden erfrischende Kellergassengeschichten unserer Kellergassenführerin Uli Wraneschitz, vom Altwinzer Johann Steyrer sowie Gedichte von Frau Barbara Zellner geboten. Die wie immer mitreißende musikalische Gestaltung übernahm unser Fritz Rieder mit seiner Knopferlharmonika.
Ein herzliches Danke an die Jugend für die Betreuung der Gäste sowie alle Helferinnen und Helfer bei den Vor- und Nachbereitungen.

Ein Hinweis: Am Mittwoch, 26.8.2020 um 18.00 Uhr wird der Projektteil "Alte Geringen" direkt in der Ketzelsdorfer Kellergasse feierlich abgeschlossen.
Auf vielfachen Wunsch: Hier geht's zum > Video "Ein Tag in der Loamgstettn"
J.Öfferl, 05.08.2020


QR Code zum Video

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Dorfladen: Zusätzliche Öffnungszeiten!

Dorfladen: Zusätzliche Öffnungszeiten!

Seit 1. Juli haben Werner und Heidi Svatunek den Ameiser Dorfladen einschließlich Postpartnerschaft und Trafik von Brigitte und Hans Steyrer übernommen. Siehe dazu auch den Beitrag auf der > FB-Site v. Staatzerleben.
Die gewohnten Öffnungszeiten am Vormittag bleiben von 5.30 bis 10.30 Uhr gleich.
Achtung NEU:
* Jeden 1. Sonntag im Monat ist auch von 7 bis 9 Uhr offen.
* Ab September ist am Mittwoch von 14 bis 17 Uhr geöffnet.

J.Öfferl, 02.08.2020


Neustart im Ameiser Dorfladen

Neustart im Ameiser Dorfladen

Bild: Brigitte Steyrer übergibt ihrem Nachfolger Werner Svatunek den Ameiser Dorfladen.
Auf den Tag genau fünf Jahre lang, nämlich vom 01. Juli 2015 bis 30. Juni 2020 sicherten Brigitte und Johann Steyrer mit ihrem Dorfladen die Ameiser Nahversorgung und leisteten damit einen wichtigen Beitrag für unseren Ort. Dafür ein herzliches Dankeschön im Namen unserer Ameiser Dorfgemeinschaft.
Ein Danke an Johann und Brigitte auch dafür, dass sie mit Werner Svatunek einen tollen Mitarbeiter und nunmehr perfekten Nachfolger ins Geschäft holten, der geschäftstüchtig und immer gut gelaunt für seine Kunden ein wahrer Sonnenschein ist. Ein herzliches Dankeschön an Werner für seine Inititative, den Ameiser Dorfladen zu übernehmen. Wir wünschen viel Erfolg.
Für viele Ameiserinnen und Ameiser bedeutet es ein großes Stück an Lebensqualität, sich im Ort auch ohne eigenes Fahrzeug selbst und unabhängig versorgen zu können. Heute ist ein guter Tag, ein guter Tag für den Dorfladen, ein guter Tag für Ameis!


Die Topothek Altruppersdorf ist online

Die Topothek Altruppersdorf ist online

Die Topothek ist ein Archiv, das mit gesammelten Fotos, Urkunden, etc. die Geschichte z.B. eines Ortes dokumentiert. Damit wird regionales Wissen für die Zukunft gesichert.
Viele Orte und Gemeinden in Niederösterreich sind bereits an der Topothek beteiligt. Wie Föllim und Kleinhadersdorf ist nun auch Altruppersdorf online und man kann in der ständig wachsenden Sammlung mit Genuss schmökern und viele besondere Schmankerl entdecken.
> Topothek Altruppersdorf
> Topothek Föllim
> Topothek Kleinhadersdorf
Es wäre toll, wenn sich auch in unserm Heimatort Interessierte zum gemeinsamen Aufbau einer Ameiser Topothek finden könnten.


Ernte wie damals - Ein einmaliges Zeitdokument

Ernte wie damals - Ein einmaliges Zeitdokument

Im Juli 2012 bereiteten Gertrude Steyrer, Johann Steyrer und Gerhard Leisser das Getreide für die "Drischel-Dreschen"-Vorführung beim Ameiser Hintausfest vor. Natürlich haben sie das Getreide so geerntet, wie sie es in jungen Jahren gelernt und getan haben.
Wir nutzten die Gelegenheit und filmten die Aktion mit. Aus diesem Material ist nun ein vergnügliches und einmaliges Zeitdokument entstanden, das die Arbeitsweise aus vergangenen Tagen dokumentiert und festhält. Ein herzliches Dankeschön an alle Mitwirkenden. Schau es dir einfach an! > Link zur Ernte wie damals


1920 - Vor 100 Jahren - Errichtung der "Raiffeisenkasse Ameis"

1920 - Vor 100 Jahren - Errichtung der "Raiffeisenkasse Ameis"

Die Älteren erinnern sich noch: Im heutigen Musikraum gleich neben dem Jugendclub befand sich geschätzt bis um 1990 eine Filiale der Poysdorfer Raiffeisenkasse. Jeden Mittwoch Nachmittag konnte man hier seine Bankgeschäfte erledigen. Die Bank bestand aus einem Warteraum und einem sehr sparsam mit Tisch, Sessel und einem Tresor eingerichteten Schalterraum. Die Lage der Holztrennwand dazwischen kann man noch heute an Ort und Stelle am ausgebesserten Fußbodenbelag erkennen.
Nicht immer war die Ameiser Raiffeisenbank nur eine kleine Filiale der Poysdorfer Raika, sondern die stolze und vor allem eigenständige "Raiffeisenkasse Ameis". Als ehemaliger Kassiere sind noch Johann Schodl (Ameis 141, jetzt Obere Hauptstraße 36) und Josef Zott (geb. 1912 aus Ameis Nr. 36, heute Kirchenplatz 6) bekannt.
Erst 1969 wurde die Raika Ameis mit der Raiffeisenkasse Poysdorf fusioniert, welche übrigens im Jahre 1906 in Kleinhadersdorf als "Raiffeisenkasse Kleinhadersdorf" gegründet worden war und erst im Jahre 1960 nach Poysdorf übersiedelte.
1920 wurden die neuen Ameiser Bankräumlichkeiten an das bestehende Kühl- und Milchgenossenschaftsgebäude angebaut. Gründer und erster Obmann der Raiffeisenkasse Ameis war der Wirtschaftsbesitzer Franz Rieder aus Ameis 48 (heute Herrengasse 1). Franz Rieder war nicht nur langjähriger Obmann der Raiffeisenkasse, er war auch Gründungsmitglied und Hauptmann und Ehrenhauptmann der Freiwilligen Feuerwehr Ameis, langjähriger Bürgermeister, Vorstandsmitglied des Lagerhauses in Mistelbach, Obmann des Ortsschulrates, Obmannstellvertreter des Bezirksfürsorgerates, Gründer und Obmann der Milchgenossenschaft, Funktionär der Bezirksbauernkammer, etc. Für seine Verdienste wurde Franz Rieder im Jahr 1934 vom damaligen Bundespräsidenten Wilhelm Miklas mit der "Großen silbernen Medaille für Verdienste um die Republik Österreich" ausgezeichnet.
Kannst du uns etwas über die Raiffeisenkasse Ameis berichten oder gibt es sogar Fotos? Wir freuen uns über alle Beiträge, mit denen wir die Geschichte gerne ergänzen.
15. Mai 2020 - Johann Öfferl


Corona-Bestimmungen für Vereine

Corona-Bestimmungen für Vereine

Dort wo es eine Ausschank gibt, gelten auch für Vereine die Bestimmungen für Gastronomiebetriebe. Aber auch sonst betrifft Corona das Vereinswesen ganz massiv.
Grundsätzlich sind allgemein gültige Rechtsvorschriften auch auf Vereine anzuwenden, einige wurden speziell für Vereine erlassen. Da viele von uns in Vereinen aktiv tätig sind, haben wir die wesentlichsten Bestimmungen hier zusammengefasst:
> Ausnahmeregelung für die Abhaltung von Jahreshauptversammlungen
> Gesellschaftsrechtliches COVID-19-Gesetz, Fassung vom 15.05.2020
> COVID-19-Lockerungsverordnung, Fassung vom 15.05.2020
15. Mai 2020 - Johann Öfferl


Absage aufgrund Corona ...

Absage aufgrund Corona ...


Die Ameiser Fußballmannschaft 1973

Die Ameiser Fußballmannschaft 1973


Beim Steyrer Hintaus - Teil 1

Beim Steyrer Hintaus - Teil 1

Foto: Beim Steyrer Hintaus 1976
Ein großer Teil des Dorflebens spielte sich früher im Hintaus ab. Es entstanden viele Geschichten rund um den Lebensbereich zwischen Stadel und Küchengarten. Wenn du eine Hintausgeschichte kennst: Bitte unbedingt aufschreiben und schicken! Hier ist eine davon.
Hintaus beim Steyrer war in den 1970ern einer der beliebtesten Treffpunkte einer ganzen Bubengeneration. Speziell im Sommer in den großen Ferien war da immer was los. "Unsere Fahrräder, die meisten waren zusammengeflickte 'oide Godan', lagen kreuz und quer im Gras neben einem kleinen Kellerhügel. Wir Buben saßen oben drauf auf dem "Pforrakappl", ließen die Füße hinunter baumeln und heckten Streiche aus."
Räuber und Gendarm
Waren genug Mitspieler da - so rund zehn mussten es schon sein - wurden auf dem Kellerhügel für das legendäre "Räuber und Gendarm" die Mannschaften gewählt. Das Spielfeld war riesig. Es lag zwischen Hauptstraße, Kellerstraße, Packstein und Sportplatz. Die Räuber, die ein paar Minuten Vorsprung bekamen bis die Jagd begann, nutzten praktisch jede Möglichkeit, sich vor den Gendarmen zu verstecken. Je dorniger die Hecke, je höher der Baum, umso besser. Im genannten Umkreis liegende Gärten, Keller und Stadel waren besonders beliebte Verstecke. "Einmal kletterten wir hinauf auf den Heuboden eines Presshauses, um uns hinter ein paar Heuballen zu verstecken und setzten uns dabei mitten auf ein Wespennest. Nach ein paar schmerzhaften Stichen am Allerwertesten waren wir sehr schnell wieder draußen und auf der Suche nach einem neuen Versteck, einem wo man stehen konnte."
Der kleine Kellerhügel war das von den Gendarmen bewachte Gefängnis. Die Gendarmen hatten die Aufgabe, die Räuber zu finden, zu fangen, zu bewachen und Befreiungsversuche der Räuber-Komplizen abzuwehren. Bei der Gefangennahme und den Befreiungsversuchen der Räuberschaft ging es oft hart zur Sache. Sowohl Räuber, als auch Gendarmen bekamen da so manchen blauen Fleck mit nach Hause. Auch sonst durfte man nicht zimperlich sein. "Wehleidig sein nutzt dir rein gar nichts, wenn du in kurzen Hosen durch die hohen Brennessel gelaufen bist oder wenn du dich irrtümlich auf ein Nest voller angriffslustiger Wespen gesetzt hast. Unsere Blödheiten zu Hause zu erzählen hätten wir uns sowieso nie getraut."
Gedauert hat die Räuberjagd oft Stunden. Allerdings kamen nicht nur einmal viel zu gut versteckte Räuber erst wieder beim Gebetläuten zum Vorschein, als das Spiel schon beendet war und der Großteil der Bande längst zu Hause beim Abendessen saß.
J.Öfferl - 25. April 2020


Kostbares Weinviertel

Kostbares Weinviertel

Wir alle hoffen, dass die Zeiten bald wieder besser werden und wir in absehbarer Zeit wieder unbeschwert die Schönheiten unserer Heimat erleben können. Inzwischen können wir uns an diesem wunderschön gestalteten Video erfreuen und schon planen, auf Entdeckungsreise unter den fast unzähligen großen und kleinen Sehenswürdigkeiten unserer näheren Heimat zu gehen.
Zwar findest du im Weinviertel keine markanten Gebirge, keine wilden Schluchten und keine gesteckt vollen Sandstrände. Was du aber findest ist eine unglaubliche Dichte an Sehenswürdigkeiten, kunterbunten Kulturlandschaften und vor allem schier unendlichen Freiräumen, die uns nach der Corona-Krise mit dem nötigen Abstand wieder unsere Sicherheit geben können. Ein Glaserl Wein unter dem schattigen Nussbaum vor dem weiß getünchten Presshaus, dazu die sprichwörtliche "Weinviertler Gelassenheit" sind wohltuend für Körper und Geist. Zurück zu den Wurzeln heißt das aktuelle Schlagwort. > Link zum Video
J.Öfferl, 02.04.2020


Ameis stand schon einmal unter Quarantäne: 1973

Ameis stand schon einmal unter Quarantäne: 1973

Ankündigung des Seuchenteppichs vor der östlichen Ameiser Ortseinfahrt.


Eine Ausgangsbeschränkung, viel strenger als wir sie heute erleben, hat es in Ameis schon einmal gegeben: 1973 nach dem Ausbruch der Maul- und Klauenseuche.
Obwohl die Seuche schon monatelang in der Gegend grassierte, schlug am 28. Mai 1973 die Nachricht in Ameis wie eine Bombe ein: Am Bauernhof der Familie Matthäus Böckl war die Maul- und Klauenseuche festgestellt worden. In der darauffolgenden Nacht glich die Ortschaft einem Ameisenhaufen. Da die Rinder schutzgeimpft waren, trachteten die Bauern, die Schweine vom Rindvieh zu trennen. Der eine nahm die Schweine auf, der andere die Rinder. Wurde nämlich ein Hof von der Seuche befallen, mussten alle Tiere getötet werden. Am nächsten Tag wurde über den Ort die Quarantäne verhängt.
Die Quarantäne bedeutete eine strenge Ausgangssperre. Die Häuser und der Ort durfte nur für unabdingbar notwendige Verrichtungen verlassen werden. Einkäufe wurden von Nachbarn erledigt, die bei sich zu Hause keinen Tierbestand hatten. Sie legten den Einkauf vor die Tür, jeder persönliche Kontakt wurde vermieden. Die Schule blieb ab dem 29. Mai geschlossen, die Kinder bekamen ihre Zeugnisse Ende Juni vom Lehrer ins Haus geliefert. Auch die Kirche war gesperrt und Feierlichkeiten wurden verschoben.
Wer den Ort verlassen wollte, musste sich auf einen wahren Spießrutenlauf gefasst machen. Bei den Ortseinfahrten waren Seuchenteppiche aus mit einem Desinfektionsmittel durchtränkten Sägemehl ausgebreitet. Die Seuchenteppiche mussten ständig feucht gehalten werden, waren bewacht und jeder der passieren wollte musste sich an mehr oder weniger streng gehandhabte Regeln halten. Oft hatte man mit dem Auto auf dem Seuchenteppich anzuhalten und alle Insassen mussten aussteigen, um das Schuhwerk zu desinfizieren. Da diese Prozedere möglicherweise vor und nach jeder Ortschaft durchlaufen werden mussten, konnte eine Fahrt von Ameis nach Mistelbach schon einige Zeit dauern.
In der Zeit, in der die Seuche im Ort grassierte, waren Katzen und oft auch ihre Besitzer ein Feindbild für die Landwirte, die um ihre Existenz fürchteten. Katzen streunen ja nicht nur gerne in der Gegend herum, sondern häufig auch von Stall zu Stall. Dadurch waren sie potentielle Überträger der Seuche. Das wurde manchem Stubentiger zum Verhängnis. Nachdem das Einsperren bei ausgefuchsten Haus- und Hofkatzen nicht immer funktionierte, wurde mitunter auch zur drastischsten aller Maßnahmen gegriffen. Dabei soll so mancher die schauderhafte Erfahrung gemacht haben, dass man einer Katze wirklich 7-mal ihr Leben nehmen muss, um sie einmal zu Tode zu bringen.
Am 24. Juli wurden in Ameis endlich die Schweine geimpft. Diese Impfung war übrigens im Vorfeld auf Beschluss aus Wien aus Kostengründen nicht durchgeführt worden. Das Impfen war als teurer eingeschätzt worden als die Seuche grassieren zu lassen. Die Folge: In den mehr als 30 in Ameis betroffenen Betrieben mussten insgesamt 3 Ziegen, 17 Rinder und 1.273 Schweine getötet werden. Der Schaden in Ameis betrug rund 2,3 Million Schilling.
Am 27. Juli 1973 konnte die Seuche in Ameis als erloschen erklärt und die Ortssperre endlich aufgehoben werden. (Quellen: Chronik v. Ameis, authentische Erzählungen und eigene Erinnerungen.)
J.Öfferl, 30.03.2020


Nach der Seuche ging das Leben weiter. Hier eine Ameiser Bubenschar in den Ferienwochen nach Beendigung der Ausgangssperre auf dem Fußballplatz. Wer erkennt die Burschen? Auflösung demnächst. (Foto: Johann H., 1973)


Image-Video unserer Marktgemeinde

Image-Video unserer Marktgemeinde

Im Rahmen eines Projektes der Leader-Region Weinviertel Nord wurde ein schönes Video über die Schönheiten unserer Marktgemeinde gedreht. Das Video wird in YouTube unter folgendem Link bereitgestellt: > Link zum Video


Bei der Gelegenheit eine Erinnerung an das Image-Video von Ameis. Es ist immerhin schon 7 Jahre alt und nur selbst gemacht, aber dennoch noch immer sehenswert: > Link zum Ameiser Image-Video.


Wann gab es in Ameis den kältesten Sommer aller Zeiten?

Wann gab es in Ameis den kältesten Sommer aller Zeiten?

Wann und von welchen wilden Kriegern wurde unser ehemaliger Nachbarort "Krotendorf" zerstört?
Was trieb König Ottokar von Böhmen in unser schönes "Ameisthal"?
Und hast du gewusst, dass unser Kirchenturm früher 2 Meter höher war?
Die spannenden Antworten, tausende Datails und viel Wissenswertes über unsere Heimat hat Oberschulrat Viktor Eder zusammengetragen und in der Chronik von Ameis verewigt.
Die Erstauflage aus dem Jahre 1987 ist schon lange vergriffen. Jetzt gibt's wieder die einmalige Chance, das Buch zu erwerben. Auch als ideales Geschenk! > Alle weiteren Infos gibt's hier!


Kellergassenführungen

Kellergassenführungen

Unsere Loahmgstettn ist eine der schönsten Kellergassen im Weinviertel, über die es so manches Wissenswerte zu entdecken gibt. Kellergassenführungen werden auf Anmeldung das ganze Jahr über angeboten.
Bitte um Voranmeldung bei ztihcsenarW ilU unter 05247954/660.


Unsere Pfarre im Internet

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Auf der HP der Erzdiözese Wien wird unserer Pfarre sehr schön präsentiert: > Zur HP der Erzdiözese
Hier gibt's auch die Kontaktdaten und im > Kalender sogar die Termine der nächsten Gottesdienste.
Gerne stellen wir die Adresse unter "Ameis - Pfarre" in unserer Linksammlung zur Verfügung.



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