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>> 01.12.2020

ABGESAGT: Kultakomben: Trombone Gang-Stars feat, Petra Ruschka Trio

Staatz, Schlosskeller

>> 02.12.2020

Seniorensingen in Enzersdorf - ABGESAGT!

Enzersdorf, Dorfzentrum

>> 04.12.2020

Jahrmarkt in Staatz - ABGESAGT

Staatz, Alte Laaer Stra§e

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Nikolaus-Feier - ABGESAGT

Wultendorf, Dorfplatz

>> 06.12.2020

Winterzauber Waltersdorf - ABGESAGT!

Waltersdorf, Kilianplatz

Aktuelles

Nur noch ein paar Tage ...

Nur noch ein paar Tage ...


Das perfekte Geschenk

Das perfekte Geschenk

Heuer ist kulturell so ziemlich alles ins Wasser gefallen was uns in "normalen" Jahren unser Herz erfreut.
Unser Staatzer Musikverein hat eine spezielle CD aufgenommen, um uns wenigstens diese besondere Weihnachtszeit mit weihnachtlichen Klängen zu versüßen. Das perfekte Geschenk für alle, die Weihnachtsstimmung lieben.


Weihnachten 2020

Weihnachten 2020

Weihnachten 2020 wird besonders. Vieles was wir an Weihnachten so lieben wird heuer nicht möglich sein.
Sicher möglich ist unsere beliebte Adventfensteraktion, darauf dürfen wir uns umso mehr freuen.
Die Aktion "Gesunde Gemeinde Staatz" lädt dazu ein, bei einem herzhaften Spaziergang gesunde Bewegung mit dem vorweihnachtlichen Brauch zu verbinden. Zur Unterstützung hier die Übersicht der Adventfenster in Ameis:
> Link zur Adventfensterübersicht


Coroan-Verordnungen in unserem Bezirk

Coroan-Verordnungen in unserem Bezirk

> Link zu den Corona-Verordnungen im Bezirk Mistelbach.


Neues aus der Pfarre

Neues aus der Pfarre


Abfall - Termine

Abfall - Termine


> Link zur Info der Marktgemeinde


Info für unsere Wien-Pendler

Info für unsere Wien-Pendler


Achtung! Das Dorfwiazhaus bleibt vorerst geschlossen!

Aufgrund der aktuellen Corona-Situation
bleibt das Dorfwiazhaus bis auf weiteres geschlossen.


Bunter Herbst

Bunter Herbst

Danke an Regina für die wunderschönen Herbstbilder.



Herbstlaub

Herbstlaub

Monika hat uns dieses tolle Bild zur Verfügung gestellt. Es passt perfekt zur Zeit rund um Allerheiligen, dass heuer im Zeichen von Corona ganz anders ist als sonst.


Seniorenturnen ausgesetzt

Seniorenturnen ausgesetzt

Aufgrund der aktuellen Corona-Situation ist das Seniorenturnen im Ameiser Dorfwiazhaus derzeit bis auf weiteres ausgesetzt.
J.Öfferl, 19.10.2020


Gemeinsames Singen 2021 - Die Termine

Gemeinsames Singen 2021 - Die Termine

Für das "Gemeinsame Singen 2021" sind folgende Termine vorgesehen:

13. Jänner 2021
3. Februar 2021
3. März 2021
7. April 2021
5. Mai 2021
9. Juni 2021
7. Juli 2021
4. August 2021
1. September 2021
6. Oktober 2021
3. November 2021
1. Dezember 2021

Die Lokalitäten werden kurzfristig bekannt gegeben, sofern das Singen wieder uneingeschränkt möglich ist.
Ein herzliches "Dankeschön" im Namen des Vereines Ameiserleben an Barbara und Erna Zellner für das tolle Engagement für die Menschen in unserer Gemeinde.


Kellergassenführer-Schulung in unserer Loamgstettn

Kellergassenführer-Schulung in unserer Loamgstettn

Am 17. September 2020 wurde von AGRAR PLUS in unserer Loamgstettn eine Bildungsveranstaltung für Kellergassenführer veranstaltet, bei der auch sonstige Gäste herzlich willkommen waren. Den Teilnehmern wurde ein umfangreiches Programm geboten:
- Ab 16 Uhr führte der Kellergassenführer Sebastian St. durch die Loamgstettn.
- Ab 18 Uhr erklärten der Bauforscher Oliver Fries sowie der Historiker Kurt Salzer vor Ort die Hintergründe der Entstehung und Entwicklung der Ameiser Loamgstettn.
Nach einer herzhaften Jause wurden im Dorfwiazhaus die Erkenntnisse der bauhistorischen Untersuchungen mit Fotos und Plänen erläutert.
Werner Kraus hat uns ein paar Bilder der Veranstaltung zur Verfügung gestellt: > Link zu den Fotos.
J.Öfferl, 21.09.2020


Pfarrverband Minoriten Weinviertel gegründet

Pfarrverband Minoriten Weinviertel gegründet

Die Pfarren Ameis, Asparn/Zaya, Gnadendorf, Grafensulz, Michelstetten und Wenzersdorf bilden seit dem 01. September 2020 den Pfarrverband Minoriten Weinviertel. Dies wurde am Samstag, den 29. August 2020 mit einem feierlichen Startgottesdienst mit Bischofsvikar Weihbischof DI Mag. Stephan Turnovszky in Asparn/Zaya gefeiert.
Nach fünf Jahren gemeinsamer Vorbereitungsarbeit und intensiver Diskussion wurde von den sechs Pfarren die Pfarrverbandsgründung beschlossen. Das Errichtungsdekret wurde mit Wirksamkeit 1. September 2020 von Erzbischof Christoph Schönborn unterzeichnet.
Unter dem Motto "Zusammenrücken - Zusammenarbeiten - Zusammenwachsen" wurde eine Festschrift anlässlich der Gründung herausgegeben.
> Link zu unserer neuen Pfarrverbands-Homepage: www.pfarrverband-minoriten-weinviertel.at


UNESCO-Weltkulturerbe

<FONT SIZE="5">UNESCO-Weltkulturerbe</Font>

Für die Einheimischen sind Kellergassen nichts Besonderes. Sie sind oft wirtschaftlich zu nichts mehr nütze und für viele sie sind halt einfach nur da. Die große weite Welt sieht das anders.
Die Kulturlandschaft Weinviertler Kellergasse ist in der Welt einzigartig. Das ganze Land wird durch die Kellergassen so sehr geprägt wie kaum ein anders Land in vergleichbarer Größe durch ein Kulturgut geprägt wird.
Nach Begutachtung durch das Bundesministerium für Kunst und Kultur wurde nun der UNESCO empfohlen, die Weinviertler Kellergassen auf die sogenannte Tentativliste zu nehmen. Diese Liste ist der erste und wichtigste Schritt in Richtung UNESCO Weltkulturerbe.
Einen wesentlichen Anteil an diesem Erfolg hat auch die Ameiser Loamgstettn. Da für die Entscheidung natürlich nicht alle rund 1.000 Weinviertler Kellergassen begutachtet werden konnten, wurden typische Vertreter für die Beurteilung herangezogen: In Poysdorf der Radyweg und der Rösslberg, in Ketzeldorf die Alten Geringen, die Oagossn in Falkenstein, der Kellerberg in Wildendürnbach und natürlich unsere Ameiser Loamgstettn.
In Österreich gibt es insgesamt 10 Weltkulturerbestätten, zum Beispiel Hallstatt, das Schloss Schönbrunn, die Semmeringbahn oder die Wachau. Was es für unsere Region bedeuten würde, wenn unsere Kellergassen zum UNESCO Weltkulturerbe erhoben werden, kann man heute noch gar nicht ermessen.
> Link zum NÖN-Artikel.
> Video "Ein Tag in der Loamgstettn"
J.Öfferl, 18.08.2020


Kellergassenbroschüre

Kellergassenbroschüre

Die am 3. August vorgestellte Kellergassen-Broschüre wurde an Ameiser Haushalte kostenlos ausgegeben.

Zusätzliche Exemplare der Ameiser und auch der Ketzelsdorfer Kellergassenbroschüre sind im Staatzer Gemeindeamt erhältlich (Preis: 15 Euro je Broschüre).

Zudem wird es da auch die Möglichkeit geben, das von Gerold Eßer geschriebene und über 300seitige Meisterwerk "Kulturlandschaft der Kellergassen" zu erwerben.
Dieses Buch ist ebenfalls im Zuge des Leaderprojektes "Kulturlandschaft Weinviertler Kellergassen" entstanden. Das umfangreiche Nachschlagewerk beinhaltet unglaublich viel Wissen über alle auch nur erdenklichen Themen rund um die Kellergassen und um die Keller im Allgemeinen in einer Vielfalt, wie es sie zu diesem Thema mit Sicherheit noch nicht gegeben hat.
Auch dieses Buch ist am Gemeindeamt Staatz erhältlich (Preis: 45 Euro).

An jene Kellerbesitzer, der an der Vermessung teilgenommen haben, wurden bereits die ausgedruckten Pläne ihrer Keller ausgefolgt. Diese exakten Vermessungspläne sind genormt und genau bis ins Detail. Zum Beispiel wird sogar die Erdbodenstärke zwischen Kellerdecke und Erdoberfläche bis auf den Millimeter genau angegeben. Jeder Seitenkeller und jede Dampfröhre ist exakt bestimmt und eingezeichnet. Die natürlich kostenlos zur Verfügung gestellten Pläne werten jedes vermessene Objekt natürlich ungemein auf.
Achtung: Auf Wunsch sind die Pläne auch elektronisch erhältlich - natürlich ebenfalls kostenlos. Bei Bedarf bitte um Mitteilung über unsere Ameiserleben-Mailadresse.
J.Öfferl, 07.08.2020


Abschluss Leaderprojekt Loamgstettn-Ameis | Alte Geringen-Ketzelsdorf

Abschluss Leaderprojekt Loamgstettn-Ameis | Alte Geringen-Ketzelsdorf

Am Montag, 3. August 2020 fand mit der Präsentation der Ameiser Kellergassenbroschüre der festlich Abschluss eines aufwändigen Projektes statt. Mit einer kleinen Feier wurde der Abschluss der Arbeit zelebriert. Die Bauforscher präsentierten ihre Arbeit und stellten sich den Fragen der Gäste. Johann Öfferl und Sebastian Steyrer, die einen wesentlichen Beitrag zur Ameiser Broschüre geleistet hatten, holten einige Ameiser Zeitzeugen auf die Bühne, wie Barbara Zellner und Johann Steyrer sen., die von ihren Erlebnissen rund um die Kellergasse berichteten.
Anlässlich des Kulturerbejahres 2018 wurde dieses Leaderprojekt rund um die Ameiser "Loamgstettn" und der Kellergasse "Alte Geringen" in Ketzelsdorf von der Stadtgemeinde Poysdorf mit Unterstützung der Marktgemeinde Staatz in Kooperation mit dem Bundesdenkmalamt in die Wege geleitet. Nun konnte das Projekt erfolgreich abgeschlossen werden.
Das Leaderprojekt, bei dem Manfred Leisser aus Föllim und Johannes Rieder die Hauptinitiatoren waren, wurde mit der Vermessung der Keller und mit einem in Poysdorf abgehaltenen Symposium im Herbst 2018 begonnen. Danach wurden die Kellergassen elektronisch vermessen. Die erhobenen Daten waren Basis für bauhistorische Untersuchungen, sowie für umfangreiche geschichtliche Nachforschungen. Wunderbar detaillierte Pläne und Beschreibungen von jedem Keller wurden angefertigt. Schlussendlich wurde eine wundervolle Kellergassen-Broschüre erstellt.
Beim festlichen Projektabschluss für die Ameiser Loamgstettn wurde ein abwechslungsreiches Programm geboten.
Nach einem Film, der die Ameiser Kellergasse in ihrer vollen Pracht präsentierte, standen Dankesworte der Bürgermeister Daniel Fröschl (Marktgemeinde Staatz) und Thomas Grießl (Poysdorf) an die Gestalter der Kellergassenbroschüre sowie an die Projektverantwortlichen auf dem Programm. Im anschließenden Hauptteil wurden von Gerold Eßer und den Bauforschern die Expertisen präsentiert. Dazwischen wurden erfrischende Kellergassengeschichten unserer Kellergassenführerin Uli Wraneschitz, vom Altwinzer Johann Steyrer sowie Gedichte von Frau Barbara Zellner geboten. Die wie immer mitreißende musikalische Gestaltung übernahm unser Fritz Rieder mit seiner Knopferlharmonika.
Ein herzliches Danke an die Jugend für die Betreuung der Gäste sowie alle Helferinnen und Helfer bei den Vor- und Nachbereitungen.

Ein Hinweis: Am Mittwoch, 26.8.2020 um 18.00 Uhr wird der Projektteil "Alte Geringen" direkt in der Ketzelsdorfer Kellergasse feierlich abgeschlossen.
Auf vielfachen Wunsch: Hier geht's zum > Video "Ein Tag in der Loamgstettn"
J.Öfferl, 05.08.2020


QR Code zum Video

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Ernte wie damals - Ein einmaliges Zeitdokument

Ernte wie damals - Ein einmaliges Zeitdokument

Im Juli 2012 bereiteten Gertrude Steyrer, Johann Steyrer und Gerhard Leisser das Getreide für die "Drischel-Dreschen"-Vorführung beim Ameiser Hintausfest vor. Natürlich haben sie das Getreide so geerntet, wie sie es in jungen Jahren gelernt und getan haben.
Wir nutzten die Gelegenheit und filmten die Aktion mit. Aus diesem Material ist nun ein vergnügliches und einmaliges Zeitdokument entstanden, das die Arbeitsweise aus vergangenen Tagen dokumentiert und festhält. Ein herzliches Dankeschön an alle Mitwirkenden. Schau es dir einfach an! > Link zur Ernte wie damals


1920 - Vor 100 Jahren - Errichtung der "Raiffeisenkasse Ameis"

1920 - Vor 100 Jahren - Errichtung der "Raiffeisenkasse Ameis"

Die Älteren erinnern sich noch: Im heutigen Musikraum gleich neben dem Jugendclub befand sich geschätzt bis um 1990 eine Filiale der Poysdorfer Raiffeisenkasse. Jeden Mittwoch Nachmittag konnte man hier seine Bankgeschäfte erledigen. Die Bank bestand aus einem Warteraum und einem sehr sparsam mit Tisch, Sessel und einem Tresor eingerichteten Schalterraum. Die Lage der Holztrennwand dazwischen kann man noch heute an Ort und Stelle am ausgebesserten Fußbodenbelag erkennen.
Nicht immer war die Ameiser Raiffeisenbank nur eine kleine Filiale der Poysdorfer Raika, sondern die stolze und vor allem eigenständige "Raiffeisenkasse Ameis". Als ehemaliger Kassiere sind noch Johann Schodl (Ameis 141, jetzt Obere Hauptstraße 36) und Josef Zott (geb. 1912 aus Ameis Nr. 36, heute Kirchenplatz 6) bekannt.
Erst 1969 wurde die Raika Ameis mit der Raiffeisenkasse Poysdorf fusioniert, welche übrigens im Jahre 1906 in Kleinhadersdorf als "Raiffeisenkasse Kleinhadersdorf" gegründet worden war und erst im Jahre 1960 nach Poysdorf übersiedelte.
1920 wurden die neuen Ameiser Bankräumlichkeiten an das bestehende Kühl- und Milchgenossenschaftsgebäude angebaut. Gründer und erster Obmann der Raiffeisenkasse Ameis war der Wirtschaftsbesitzer Franz Rieder aus Ameis 48 (heute Herrengasse 1). Franz Rieder war nicht nur langjähriger Obmann der Raiffeisenkasse, er war auch Gründungsmitglied und Hauptmann und Ehrenhauptmann der Freiwilligen Feuerwehr Ameis, langjähriger Bürgermeister, Vorstandsmitglied des Lagerhauses in Mistelbach, Obmann des Ortsschulrates, Obmannstellvertreter des Bezirksfürsorgerates, Gründer und Obmann der Milchgenossenschaft, Funktionär der Bezirksbauernkammer, etc. Für seine Verdienste wurde Franz Rieder im Jahr 1934 vom damaligen Bundespräsidenten Wilhelm Miklas mit der "Großen silbernen Medaille für Verdienste um die Republik Österreich" ausgezeichnet.
Kannst du uns etwas über die Raiffeisenkasse Ameis berichten oder gibt es sogar Fotos? Wir freuen uns über alle Beiträge, mit denen wir die Geschichte gerne ergänzen.
15. Mai 2020 - Johann Öfferl


Die Ameiser Fußballmannschaft 1973

Die Ameiser Fußballmannschaft 1973


Ameis stand schon einmal unter Quarantäne: 1973

Ameis stand schon einmal unter Quarantäne: 1973

Ankündigung des Seuchenteppichs vor der östlichen Ameiser Ortseinfahrt.


Eine Ausgangsbeschränkung, viel strenger als wir sie heute erleben, hat es in Ameis schon einmal gegeben: 1973 nach dem Ausbruch der Maul- und Klauenseuche.
Obwohl die Seuche schon monatelang in der Gegend grassierte, schlug am 28. Mai 1973 die Nachricht in Ameis wie eine Bombe ein: Am Bauernhof der Familie Matthäus Böckl war die Maul- und Klauenseuche festgestellt worden. In der darauffolgenden Nacht glich die Ortschaft einem Ameisenhaufen. Da die Rinder schutzgeimpft waren, trachteten die Bauern, die Schweine vom Rindvieh zu trennen. Der eine nahm die Schweine auf, der andere die Rinder. Wurde nämlich ein Hof von der Seuche befallen, mussten alle Tiere getötet werden. Am nächsten Tag wurde über den Ort die Quarantäne verhängt.
Die Quarantäne bedeutete eine strenge Ausgangssperre. Die Häuser und der Ort durfte nur für unabdingbar notwendige Verrichtungen verlassen werden. Einkäufe wurden von Nachbarn erledigt, die bei sich zu Hause keinen Tierbestand hatten. Sie legten den Einkauf vor die Tür, jeder persönliche Kontakt wurde vermieden. Die Schule blieb ab dem 29. Mai geschlossen, die Kinder bekamen ihre Zeugnisse Ende Juni vom Lehrer ins Haus geliefert. Auch die Kirche war gesperrt und Feierlichkeiten wurden verschoben.
Wer den Ort verlassen wollte, musste sich auf einen wahren Spießrutenlauf gefasst machen. Bei den Ortseinfahrten waren Seuchenteppiche aus mit einem Desinfektionsmittel durchtränkten Sägemehl ausgebreitet. Die Seuchenteppiche mussten ständig feucht gehalten werden, waren bewacht und jeder der passieren wollte musste sich an mehr oder weniger streng gehandhabte Regeln halten. Oft hatte man mit dem Auto auf dem Seuchenteppich anzuhalten und alle Insassen mussten aussteigen, um das Schuhwerk zu desinfizieren. Da diese Prozedere möglicherweise vor und nach jeder Ortschaft durchlaufen werden mussten, konnte eine Fahrt von Ameis nach Mistelbach schon einige Zeit dauern.
In der Zeit, in der die Seuche im Ort grassierte, waren Katzen und oft auch ihre Besitzer ein Feindbild für die Landwirte, die um ihre Existenz fürchteten. Katzen streunen ja nicht nur gerne in der Gegend herum, sondern häufig auch von Stall zu Stall. Dadurch waren sie potentielle Überträger der Seuche. Das wurde manchem Stubentiger zum Verhängnis. Nachdem das Einsperren bei ausgefuchsten Haus- und Hofkatzen nicht immer funktionierte, wurde mitunter auch zur drastischsten aller Maßnahmen gegriffen. Dabei soll so mancher die schauderhafte Erfahrung gemacht haben, dass man einer Katze wirklich 7-mal ihr Leben nehmen muss, um sie einmal zu Tode zu bringen.
Am 24. Juli wurden in Ameis endlich die Schweine geimpft. Diese Impfung war übrigens im Vorfeld auf Beschluss aus Wien aus Kostengründen nicht durchgeführt worden. Das Impfen war als teurer eingeschätzt worden als die Seuche grassieren zu lassen. Die Folge: In den mehr als 30 in Ameis betroffenen Betrieben mussten insgesamt 3 Ziegen, 17 Rinder und 1.273 Schweine getötet werden. Der Schaden in Ameis betrug rund 2,3 Million Schilling.
Am 27. Juli 1973 konnte die Seuche in Ameis als erloschen erklärt und die Ortssperre endlich aufgehoben werden. (Quellen: Chronik v. Ameis, authentische Erzählungen und eigene Erinnerungen.)
J.Öfferl, 30.03.2020


Nach der Seuche ging das Leben weiter. Hier eine Ameiser Bubenschar in den Ferienwochen nach Beendigung der Ausgangssperre auf dem Fußballplatz. Wer erkennt die Burschen? Auflösung demnächst. (Foto: Johann H., 1973)


Image-Video unserer Marktgemeinde

Image-Video unserer Marktgemeinde

Im Rahmen eines Projektes der Leader-Region Weinviertel Nord wurde ein schönes Video über die Schönheiten unserer Marktgemeinde gedreht. Das Video wird in YouTube unter folgendem Link bereitgestellt: > Link zum Video


Bei der Gelegenheit eine Erinnerung an das Image-Video von Ameis. Es ist immerhin schon 7 Jahre alt und nur selbst gemacht, aber dennoch noch immer sehenswert: > Link zum Ameiser Image-Video.


Wann gab es in Ameis den kältesten Sommer aller Zeiten?

Wann gab es in Ameis den kältesten Sommer aller Zeiten?

Wann und von welchen wilden Kriegern wurde unser ehemaliger Nachbarort "Krotendorf" zerstört?
Was trieb König Ottokar von Böhmen in unser schönes "Ameisthal"?
Und hast du gewusst, dass unser Kirchenturm früher 2 Meter höher war?
Die spannenden Antworten, tausende Datails und viel Wissenswertes über unsere Heimat hat Oberschulrat Viktor Eder zusammengetragen und in der Chronik von Ameis verewigt.
Die Erstauflage aus dem Jahre 1987 ist schon lange vergriffen. Jetzt gibt's wieder die einmalige Chance, das Buch zu erwerben. Auch als ideales Geschenk! > Alle weiteren Infos gibt's hier!


Kellergassenführungen

Kellergassenführungen

Unsere Loahmgstettn ist eine der schönsten Kellergassen im Weinviertel, über die es so manches Wissenswerte zu entdecken gibt. Kellergassenführungen werden auf Anmeldung das ganze Jahr über angeboten.
Bitte um Voranmeldung bei ztihcsenarW ilU unter 05247954/660.


Unsere Pfarre im Internet

Unsere Pfarre im Internet

Auf der HP der Erzdiözese Wien wird unserer Pfarre sehr schön präsentiert: > Zur HP der Erzdiözese
Hier gibt's auch die Kontaktdaten und im > Kalender sogar die Termine der nächsten Gottesdienste.
Gerne stellen wir die Adresse unter "Ameis - Pfarre" in unserer Linksammlung zur Verfügung.



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